• 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen

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Jubiläum des Fördervereins

Dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen steht demnächst ein großes Fest ins Haus. Zehn Jahre gibt es den Verein nun schon. Seit Februar ist der Vorstand dabei, diese Feier zu organisieren. Sie steigt am Samstag, 18.September.

Es war 1999, als der Verein aus der Taufe gehoben wurde. Hintergrund war bereits damals die schwierige Finanzsituation der Stadt und der Wegfall der Feuerwehrabgabe.

Bis heute hat der Verein die Feuerwehr mit 35 000 Euro unterstützt. Beispielsweise wurden 2002 Hebekissen und 2003 eine Motorsäge und ein Stromaggregat gekauft. Im letzten Jahr wurde unter anderem eine Tragkraftspritze im Wert von 10 000 Euro erworben. Die nächste Anschaffung wird ein Rettungssatz sein. Ein Rettungssatz enthält Materialien, mit denen man verunglückte Personen aus Fahrzeugen befreien kann.

Dies alles macht deutlich, dass der Förderverein bis heute auf zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Doch: „Um den Wünschen der Feuerwehr auch gerecht zu werden, müssen sie sich im Rahmen halten“, so der Vorsitzende Jürgen Baicar.

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Damit deutet er auch auf die finanzielle Situation des Vereins hin. Dieser wird zurzeit nur über Spenden von Privatpersonen und kleineren Firmen sowie den Beiträgen der Passiven finanziert. Dabei würde sich Baicar auch über Unterstützung von größeren Firmen freuen.

Jürgen Baicar selber ist seit dem 30. November 2006 als Vorsitzender dabei und wurde 2009 zum wiederholten Male bestätigt. Er weiß nur zu gut, was die Feuerwehr braucht, um ihre Arbeit zu tun. Denn er übte selber die Tätigkeit des Feuerwehrmannes aus. Auf die letzten zehn Jahre des Fördervereins schaut er zufrieden zurück und möchte auch weiterhin als Vorsitzender tätig sein. Ebenso hätte er aber auch nichts dagegen, wenn die Jugend in den Vorstand nachrückt und ein Neuer „aufsteht“.

Das genaue Gründungsdatum des Fördervereins war der 8. Dezember 1999. Damaliger Hauptinitiator war der heutige Feuerwehrkommandant Ulrich Maier. Das zehnjährige Bestehen des Fördervereins wurde absichtlich in das Jahr 2010 verlegt, zumal 2009 schon der 150. Geburtstag der Feuerwehr gefeiert wurde. Dank des guten Drahtes zu Dekan Peter Berg feiert der Förderverein sein Fest im Pfarrsaal.

Zusätzlich zur Zehn-Jahres-Feier hat die Feuerwehr am Samstag, 11. September, noch eine Vorführung geplant. Es geht dabei um Wasserbeförderung, Rauchmelder sowie um das Retten und Bergen von Menschen. Standort wird die Schützenstraße sein. An dem Termin wird auch der Förderverein teilnehmen.

 
049 - 24.08.2010 - Brand gross - Überlandhilfe
Einsatzstichwort: Brand gross - Überlandhilfe
Einsatznummer: 049
Kurzbeschreibung: Brand gross - Überlandhilfe
Datum: 24.08.2010 Uhrzeit: 13:46 Uhr
Alarmiert: KDO, Gruppe 1, DLBR Menschenrettung:

nein

eingesetzte Fahrzeuge: DLK, LF16 weitere Organisationen: Polizei, DRK, ...

Einsatzbericht:

Bericht aus der Badischen Zeitung

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Leichtsinn löst Großbrand in Rickenbach aus

Eine siebenköpfige Familie aus dem Hotzenwald hat ihr gesamtes Hab und Gut verloren: Auch ein Großaufgebot an Rettungskräften konnte nicht verhindern, dass ihr Bauernhof bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Alle Bewohner des Hauses im Rickenbacher Ortsteil Rüttehof blieben aber bis auf leichtere Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen unversehrt. Die im Stall befindlichen Rinder konnten ins Freie gebracht werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 300.000 bis 500.000 Euro.

Die ersten Polizei-Ermittlungen ergaben, dass eine Brandstiftung oder ein technischer Defekt nicht als Ursache des am Dienstag gegen 13.30 Uhr ausgebrochenen Brandes in Frage kommen. "Wir müssen von Fahrlässigkeit ausgehen", informierte Josef Winkler, Leiter des Polizeireviers Bad Säckingen. Vier 15-Jährige hätten in der Garage an einem Mofa gebastelt, als aus noch nicht geklärter Ursache im Bereich des Benzintanks ein Feuer entstand. Mit Decken und einem Feuerlöscher versuchten die Hausbewohner vergeblich, die Flammen zu ersticken.
Eine siebenköpfige Familie aus dem Hotzenwald hat all ihr Hab und Gut verloren: Auch ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass ihr Bauernhof bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Als die Feuerwehren von Hütten und Rickenbach als erste von insgesamt acht Wehren nach kurzer Zeit am Brandort unterhalb des Hüttener Flughafens eintrafen, stand der Dachstuhl des großen Hofes bereits in Flammen. Heftiger Wind fachte das Feuer an. Zu retten gab es nichts mehr. Nur ein nahe gelegener Schuppen wurde gesichert.

Vom Unglück betroffen ist eine Landwirtsfamilie, die in zwei Generationen unter einem Dach lebt. Der Vater von drei Söhnen im Alter von 12 bis 18 Jahren und der Großvater mussten wegen Rauchgasvergiftungen vom DRK in das Bad Säckinger Spital gebracht werden. Drei der am Mofa bastelnden Jugendlichen erlitten nach Auskunft von Josef Winkler leichte Verbrennungen.

Wie Bürgermeister-Stellvertreter Hubert Strittmatter vor Ort berichtete, konnte gleich für eine Unterbringung der obdachlos gewordenen Familie gesorgt werden. Bewohner aus Hütten und auch aus Egg bieten den Mitgliedern eine Unterkunft. Die Familie verliert einen Hof, dessen Dach erst vor kurzem komplett erneuert wurde und in dem gerade eine gute Öhmdernte eingebracht war. Helfer des Roten Kreuzes kümmerten sich fürsorglich um die hart getroffenen Familienmitglieder.

Im Einsatz waren mehr als 80 Rettungskräfte. Alle sechs Rickenbacher Wehren packten bei der Löschwasserversorgung mit an, zusätzlich wurden Feuerwehren aus Wehr und Bad Säckingen gerufen, die zwei Drehleitern in Einsatz brachten. Vor Ort war auch Kreisbrandmeister Thomas Santl. Die Einsatzleitung hatte Rickenbachs Abteilungskommandant Karl-Friedrich Kaiser. Verlegt werden mussten unter anderem zwei über einen Kilometer lange Schlauchleitungen zu Weihern und Löschteichen. Wegen der starken Rauchentwicklung war Atemschutz unerlässlich. Feuerwehrmänner halfen auch beim Einfangen von Rindern. Ein Jungbulle wurde von einem Jäger mit der Schusswaffe betäubt. Das Rote Kreuz entsandte 17 Helfer aus drei Gemeinden sowie ihre Rettungsdienstfahrzeuge.

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Ein Blick auf den Münsterplatz von Bad Säckingen

Durch eine Webcam der Stadt Bad Säckingen ist es Ihnen möglich einen aktuellen Blick auf den Münsterplatz von Bad Säckingen zu werfen. Das Bild können Sie durch drücken der F5 Taste aktualisieren.

 


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LSP Gruppe erreicht den ersten Platz

Die Jugendfeuerwehr Bad Säckingen hat am Sonntag den, 18.07.2010 in Albbruck erfolgreich an der Abnahme der Leistungsspange teilgenommen.

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o.l.: Colin Wollasch, Dominik Wick, Christian Mastrangelo, Johannes Bächle, Kevin Wollasch, Carsten Otteny
u.l.: Kevin Weltin, Adrian Hausin, Daniel Meier, Marc Albiez

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