• 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen

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Neues MZB für die FWBS - 07.06.2016

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Das neue Mehrzweck-Boot ist in Bad Säckingen eingetroffen!

Nach über 40 Jahren Einsatzdienst werden die bisherigen Boote durch ein neues, leistungsfähiges Boot

durch den Landkreis am Standort Bad Säckingen ersetzt

 
039 - 24.05.2016 - THL 1 (Tierrettung)
Einsatzstichwort: THL 1
Einsatznummer: 039
Kurzbeschreibung: Tierrettung am Rhein
Datum:
24.05.2016 Uhrzeit:
10:14 Uhr
Alarmiert:
KDO, KleinalarmMenschenrettung: nein
eingesetzte Fahrzeuge:   MZB, RW, MTWweitere Organisationen:
Polizei 

 
Einsatzbericht

Junger Hund von Feuerwehr gerettet

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Einer beharrlichen Schweizerin ist es zu verdanken, dass die Feuerwehr Bad Säckingen um die Mittagszeit des gestrigen Dienstages einen sieben Monate alten Hund retten konnte. Der Hund befand sich direkt am Rhein zwischen Bad Säckingen und Wallbach, wo ihm ein Felsvorsprung am Fuße des steilen Abhanges die Flucht zurück auf den Weg versperrte. Wie der Hund dorthin gelangt ist, wird er wohl für sich behalten. Die Schweizer Tierfreundin hörte bereits seit Samstag immer wieder Hundegebell, konnte aber nichts feststellen. Am Dienstag alarmierte die Dame dann die Polizei und diese die Feuerwehr. Die Kameraden der Feuerwehr Bad Säckingen rückten mit dem Boot aus und konnten den jungen und vollkommen verängstigten Hund nach kurzer Suche mit der Wärmebildkamera finden und retten. Seit mindestens Samstag hatte er an dieser Stelle ausharren müssen. Ein hinzugezogener Tierarzt gab Entwarnung – bis auf den Schrecken fehlte dem Hund nichts. Der Eigentümer des Hundes wurde durch Zufall auf die Suchaktion aufmerksam und konnte so rasch mit seinem Hund zusammengebracht werden. Er hatte die vergangenen Tage jede freie Minute nach dem Vierbeiner gesucht. Nun war die Freude auf beiden Seiten kaum zu beschreiben und die Kameraden der Feuerwehr konnten glücklich und zufrieden wieder einrücken.

 



 

 
032 - 07.05.2016 - THL 2 (VU mit Eingeklemmten)
Einsatzstichwort:THL 2
Einsatznummer:032
Kurzbeschreibung:Verkehrsunfall mit Eingeklemmten, Metzgergasse/Rheinbrückstraße
Datum:
07.05.2016Uhrzeit:
12:24 Uhr
Alarmiert:
Abteilung BS / Abteilung WAMenschenrettung:ja
eingesetzte Fahrzeuge:   LW, TLF, DL, LF16-TS, RW, MTW, KdoW, GW-T, TLF Wa, MTW WAweitere Organisationen:
 DRK, Polizei, THW, KIT Waldshut, Polizei + Sanität CH

 
Einsatzbericht

Schlimmer Unfall in der Bad Säckinger Innenstadt

 

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Auch heute noch herrscht Entsetzen in unserem kleinen Städtchen über den schlimmen Unfall, der sich gestern, am Samstag den 07. Mai 2016 zur Mittagszeit, in der Innenstadt ereignet hat.

 

Die Einsatzmeldung ließ bereits nichts gutes Erahnen. Ein Unfall mit Eingeklemmten in der Fußgängerzone - ungewöhnlich, aber das passendste Stichwort das dem Disponenten der Leitstelle zur Verfügung steht. Ein Anruf verschaffte Klarheit. Ein PKW war in eine Menschenmenge gefahren, genauer gesagt durch den bestuhlten Außenbereich zweier Gaststätten. Zu dieser Zeit war schon klar, dass mindestens eine Person tödlich, und mindestens 10 Personen schwer verletzt worden waren.

 

Da glücklicherweise keine technische Rettung von Nöten war unterstützten die Kameraden unserer Feuerwehr gemeinsam mit den vielen helfenden Passanten die Rettungsteams bei der Arbeit. Wir sperrten ab, koordinierten die Landung der 4 Rettungshubschrauber, kümmerten uns um die Logistik und die Registratur von Betroffenen und vieles mehr. Im Gerätehaus wurde ein Raum für die Nachsorge bei Betroffenen uns Leichtverletzten geschaffen.

 

Am Ende dürfen wir froh und auch stolz sein, dass es den Rettungskräften aller Organisationen gelungen ist, Hand in Hand, alle Verletzten innerhalb etwa einer Stunde zu versorgen und sie geeigneten Zielkliniken zuzuführen.

Wir bedauern sehr, dass zwei Menschen den Unfall nicht überlebt haben und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus. 

Bilderquelle: Südkurier & Badische Zeitung

Weiter führende Links:

Südkurier

Badische Zeitung  

 
Mitmach-Tag der Abt. Wallbach vom 16.04.2016

Quelle: Südkurier

Mitmachtag: Feuerwehr Wallbach zeigt, was sie alles macht

Beim Mitmachtag der Wallbacher Feuerwehr testen die Besucher Spreizer und Schere und nutzen die Fahrt mit der Drehleiter in die Höhe

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Der Samstagnachmittag war in Wallbach ganz im Zeichen der Feuerwehr. Zwei Mal kam die Abteilung mit dem Martinshorn an ihr Gerätehaus herangefahren. Denn Übungen und Brandbekämpfung gehören zum beliebten Mitmachtag. Die Simulation eines Autounfalls stand in diesem Jahr im Vordergrund. Zuerst war die Rettung zweier Insassen nötig und danach wurde – als Showeinlage – das Auto zerschnitten. Spreizer und Schere haben dabei eine andere Dimension und das testeten einige Besucher gleich mit aus – ganz im Sinne der Veranstalter.

Mitmachen, kennenlernen und heranführen an die vielfältigen und notwendigen Aufgaben der Feuerwehr. Die Abteilung im Ausrückebereich West bekam Unterstützung von ihren Kameraden aus allen Bereichen. Gesamtfeuerwehrkommandant Tobias Förster ließ es sich nicht nehmen, den ein oder anderen Gast persönlich in luftige Höhe zu bewegen.

Jahr um Jahr bietet die Mitfahrt auf der Feuerwehrleiter in 28 Meter Höhe einen weiten Rundblick über die Dächer von Wallbach. Danach konnte auf dem Rettungsboot eine Runde auf dem Rhein gefahren werden. Und für die Kinder und Junggebliebenen war eine Hüpfburg im Gerätehaus aufgebaut. Vorsorglich zwar im Trockenen, das Wetter war den Feuerwehrleuten in Wallbach aber erneut hold: Trocken und stellenweise sonnig war der ganze Nachmittag, und auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

 

 

 
PA-Belastungssübung im Kaitle vom 21.03.2016
Am Montag, den 21.03.2016 war wieder eine Gruppe Kameraden der fwbs zum jährlichen
Pflichttermin zur Atemschutzgeräteträger-Belastungsübung im Kaitle in Waldshut.
 
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ASG Übung der fwbs vom 19.03.2016

Am Samstag, dem 19.03.2016 probte die ASG-Gruppe bei der Spedition Grieshaber das Retten einer Person aus einem Hochregalstapler.

Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Recht herzlich bedanken möchte wir uns für die Möglichkeit bei der Firma Grieshaber zu proben insbesondere bei Herrn Fricker welcher am Samstag für uns dabei war.

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Hauptversammlung des Fördervereins vom 18.03.2016

Quelle: Badische Zeitung

 

Förderverein der Feuerwehr ermöglicht wichtige Käufe

Jeder gespendete Cent kommt direkt der Feuerwehr Bad Säckingen mit ihren Abteilungen zugute.

 

 

BAD SÄCKINGEN-WALLBACH. Mit Spenden, Beiträgen der Mitglieder sowie aus dem Erlös aus den Aktivitäten trug der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen auch im Jahr 2015 wieder dazu bei, die Ausrüstung der Feuerwehr zu optimieren. Großen Wert legte Vorsitzender Bernhard Baumgartner in der Hauptversammlung im Wallbacher Feuerwehrhaus darauf, dass jeder gespendete Cent der Feuerwehr zu Gute kommt.

So konnten sich die Abteilungen der Bad Säckinger Feuerwehr über je einen Rauchvorhang im Gesamtwert von 2000 Euro freuen. Zusätzlich konnte die Bad Säckinger Abteilung eine Wärmebildkamera entgegennehmen. Die übrigen Abteilungen werden in diesem Jahr mit einer solchen Kamera ausgestattet. Eine wichtige Einnahmequelle ist neben anderen Aktivitäten der Weihnachtsmarkt mit Tombola. Dies kam im Bericht des Kassierers Pascal Heber deutlich zum Ausdruck. Dass die Finanzen vorbildlich geführt wurden, bestätigten die Kassenprüfer Fred Thelen und Rainer Keßler.

Zwei Veränderungen gab es im Vorstand. Pascal Heber und Besitzer Klaus-Konrad Umbreit stellten ihre Ämter zur Verfügung. Künftig wird Raphael Huber die Finanzen verwalten und Rainer Kessler tritt die Nachfolge vom Klaus-Konrad Umbreit an.Die große Wertschätzung, die der Förderverein in der Feuerwehr der Stadt genießt, kam in der Anwesenheit der Abteilungskommandanten sowie im Grußwort des Gesamtwehrkommandanten Tobias Förster zum Ausdruck.
Er betonte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Feuerwehrkommando und bedankte sich für das selbstlose Engagement des Fördervereins zum Wohle der Bevölkerung. Wie sehr die aktiven Feuerwehrmitglieder mit dem Förderverein verbunden sind, zeigte sich laut Förster an der Hilfsbereitschaft insbesondere beim Weihnachtsmarkt. Förster freute sich über die Initiative der Wallbacher Ortsverwaltung der Dorffeuerwehr einen Defibrillator, der den Ersthelfer bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung unterstützt, zur Verfügung zu stellen. Die übrigen Abteilungen ebenfalls mit diesem lebensrettenden Gerät auszurüsten, ist ein wichtiges Anliegen des Fördervereins diesem Jahr. Aus diesem Anlass wird an einem verkaufsoffenen Sonntag, voraussichtlich im Herbst; in der Stadt über den Defibrillator informiert und um finanzielle Unterstützung gebeten. Neben dem Weihnachtsmarkt (2. bis 4. Dezember), steht die Teilnahme am Mitmachtag der Abteilung Wallbach am 16. April auf dem Programm des Fördervereins.

Der Förderverein für die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen wurde im Dezember 1999 gegründet, um der Feuerwehr wünschenswerte Anschaffungen, welche durch den Regelhaushalt nicht darstellbar sind, zu ermöglichen. Ihm gehören alle aktiven Feuerwehrangehörigen der Bad Säckinger Gesamtfeuerwehr an. Daneben unterstützen etwa 130 Passivmitglieder den Verein.
Informationen erteilt Vorsitzender Bernhard Baumgartner: E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
sowie die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen unter: http://www.fwbs.de

 

 
Fridlini-Prozession 2016
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Von Herzen Feuerwehrmann

Quelle: Badische Zeitung

Von Herzen Feuerwehrmann

Adama Sanneh, ein Flüchtling aus Gambia, will in der Feuerwehr Bad Säckingen mitarbeiten.

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Jürgen Albiez (links) und Stephan Wannags (rechts) hoffen zusammen mit Adama Sanneh (Mitte), dass sein Asylantrag bewilligt wird und er bei der Feuerwehr in Bad Säckingen bleiben kann. Foto: Jörn Kerckhoff

BAD SÄCKINGEN. Einmal Feuerwehrmann, immer Feuerwehrmann – egal, wo auf der Welt. Adama Sanneh stammt aus Gambia und kam vor rund einem Jahr als Flüchtling nach Bad Säckingen. In der Hauptversammlung der Feuerwehr Bad Säckingen wurde der 27-Jährige zum Anwärter ernannt. Im Herbst beginnt für ihn die Grundausbildung und damit sein zweiter Anfang als Feuerwehrmann.

Denn bereits in Gambia war Sanneh Feuerwehrmann. Dort arbeitete er für die Regierung. Neun Monate Ausbildung und vier Jahre Berufserfahrung hat er schon hinter sich. Doch seine Arbeit war dann auch der Grund für seine Flucht aus der Heimat. Nach einem Chemieunfall, erzählt Adama Sanneh, den alle inzwischen Adam nennen, habe er von seinem Vorgesetzten den Befehl bekommen, seine Leute ohne Schutzkleidung in die Gefahrenzone zu schicken. Er habe sich geweigert, was heftige Konsequenzen gehabt habe. Repressalien, die sogar sein Leben bedrohten, seien die Folge seines verantwortungsvollen Handelns gewesen. Schließlich habe er den Entschluss gefasst, nach Europa zu fliehen. So machte er sich auf den Weg, über den Senegal und Mali führte sein Weg durch die Sahara nach Libyen. Mit einem Schlepperboot sei er mit 97 anderen Flüchtlingen über das Mittelmeer gefahren, bis das Boot von der italienischen Küstenwache gerettet worden sei. Alle in seinem Boot hätten die Fahrt überlebt.Neun Monate habe er in Italien verbracht, erst in Palermo dann in Rom. Nach der Botschaft, in Italien keine Chance auf Asyl zu bekommen, ging die Reise für ihn weiter nach Deutschland. Mit dem Zug kam er in Freiburg an, wurde registriert und dann in die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe gebracht. Dort wurde entschieden, dass er nach Bad Säckingen kommt – ein Glücksfall für Sanneh, wie sich zeigen sollte.

In Bad Säckingen angekommen wurde er im Containerdorf untergebracht. Mit etwas Glück sei er recht schnell beim DTFV Bad Säckingen gelandet, wo er im Team von Trainer Tolga Polat anfangen konnte. Fußball als erste Station des Fußfassens. Eine Feuerwehrübung unweit des Containerdorfs machte den jungen Mann neugierig. "Feuerwehrmänner sind im Herzen alle gleich, überall auf der Welt", erzählt Sanneh, warum er überhaupt keine Scheu gehabt habe, auf die deutschen Kollegen zuzugehen. "Das ist tatsächlich so", bestätigt Stephan Wannags, damals erster Ansprechpartner von Sanneh. "Man merkte sofort, dass er sich mit der Technik und vielen Abläufen auskennt", sagt Wannags. So sei Adama Sanneh schnell einer von ihnen geworden, habe bei verschiedenen Veranstaltungen und sogar Einsätzen bereits geholfen – auch bei der Einrichtung der Sabine-Spitz-Halle in Murg-Niederhof als Flüchtlingsunterkunft. "Er ist so offen und interessiert an allem, eine echte Bereicherung für uns", erzählt Jürgen Albiez, der einer der Hauptansprechpartner für den 27-Jährigen geworden ist. Auch privat haben sich schon Kontakte ergeben. Als Dank dafür, dass sie ihn so nett aufgenommen haben, hat Sanneh einer Abordnung der Feuerwehr im Containerdorf Spezialitäten aus seiner Heimat gekocht.

Aktuell hat Sanneh Bleiberecht. Theoretisch kann er aber jederzeit die Nachricht erhalten, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde und er das Land verlassen muss. "Dann bin ich heimatlos", sagt er.

 

 

 
Hauptversammlung der Feuerwehr Bad Säckingen am 19.02.2016

Quelle: Badische Zeitung

Die Feuerwehr Bad Säckingen ist auch offen für Flüchtlinge

Der Gambier Adama Sanneh ist wohl der erste und bislang einzige Flüchtling im Land, der bei der Feuerwehr aktiv ist. der Im vergangenen Jahr rückten die Floriansjünger 161 Mal aus.

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Kommandant Tobias Förster (rechts) begrüßte Adama Sanneh offiziell in der Feuerwehr Bad Säckingen. Der Gambier ist der erste und wohl bisher einzige Flüchtling im Land, der bei der Feuerwehr aktiv ist. Foto: Kerckhoff

BAD SÄCKINGEN-WALLBACH. Ein ereignisreiches Jahr in vielerlei Hinsicht liegt hinter der Feuerwehr Bad Säckingen. Auch im Bereich Integration setzt die Wehr aus der Kurstadt ein Zeichen. Die Mitglieder der Abteilungen aus der Kernstadt sowie aus den Ortsteilen Wallbach, Harpolingen und Rippolingen trafen sich am Freitag zu ihrer Hauptversammlung in der Flößerhalle in Wallbach.

Adama Sanneh kam als Flüchtling aus Gambia nach Bad Säckingen, am Freitag wurde er von Stadtkommandant Tobias Förster als Anwärter in die Feuerwehr aufgenommen. Und das offenbar als bislang erster und einziger Asylbewerber in ganz Baden-Württemberg, wie Bürgermeister Alexander Guhl bei einem Anruf in Stuttgart vor einigen Wochen herausfand. Bereits in seinem Heimatland sei Sanneh Feuerwehrmann gewesen, berichtete Förster. Bei einer Übung der Wehr bei der Firma Franke sei der 27-Jährige, der im Containerdorf Trottäcker lebt, auf die Feuerwehrleute aufmerksam geworden und habe den Kontakt gesucht. Derzeit hat Sanneh einen Bleibestatus, anerkannter Asylbewerber ist er noch nicht. Er sei aber sehr gut aufgenommen worden und sei mit seiner fröhlichen, lockeren und kameradschaftlichen Art eine Bereicherung für die Truppe, erzählt Jürgen Albiez, der etwas die Rolle des Integrationsbeauftragten übernommen hat. "Solche Beispiele brauchen wir und nicht das Geschwätz irgendwelcher Dumpfbacken", fand Guhl klare Worte und lobte die Integrationsbereitschaft sowohl von Adama Sanneh als auch von der Feuerwehr Bad Säckingen.Anstehende Investitionen sind das zweite große Thema, das die Feuerwehr und die Stadt beschäftigt. Das Gerätehaus in Obersäckingen ist marode, der Fuhrpark veraltet. So muss einiges an Geld in die Hand genommen werden, um die Einsatzfähigkeit der Wehr auch weiterhin zu gewährleisten.

Die Leistungsfähigkeit der 258 Aktiven in den vier Abteilungen hänge neben der ständigen Aus- und Weiterbildung eben auch stark von der Ausrüstung ab, machte Förster deutlich. Dass die Feuerwehr nach wie vor dringend benötigt wird, belegen die reinen Zahlen. 161 Einsätze standen im Jahr 2015 an. Im Schnitt seien die Helfer alle 2,3 Tage ausgerückt, so der Stadtkommandant. Brandbekämpfung – darunter der Großeinsatz am 1. Januar beim Feuer in der Alunova in Wallbach – Technische Hilfeleistung, Einsätze bei Verkehrsunfällen und sogar die Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft standen dabei auf dem Programm. 17 Menschen wurden aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet. Etwa 2000 Stunden verbrachten die Feuerwehrleute bei Einsätzen, 5000 Stunden bei Übungen und 1000 Stunden bei Sitzungen – und das alles ehrenamtlich.

So ist die Stadt bemüht, die Ausrüstung der Feuerwehr möglichst wieder auf einen Stand zu bringen, den es heutzutage braucht. 200 000 Euro gehen in die Sanierung des Gerätehauses, 180 000 Euro werden für die Anschaffung eines mittleren Löschfahrzeugs ausgegeben. Auch ein neues Mehrzweckboot für Einsätze auf dem Rhein soll in diesem Jahr noch angeschafft werden.

Die laufende Brandschutzbedarfsplanung soll im Sommer abgeschlossen und dann dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden, erläuterte Förster. Durch eine gesetzliche Neuerung der Gebührenordnung erhofft sich der Stadtkommandant außerdem mehrere Effekte. Zum einen bekomme die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren damit wieder einen Wert, zum anderen gingen die Fehlalarme hoffentlich zurück, wenn die Auslöser dieser Alarme merken, dass sie kräftig zur Kasse gebeten werden. Immerhin 34 Fehlalarme gingen im vergangenen Jahr bei der Feuerwehr Bad Säckingen ein – Tendenz steigend.

Mit 30 Kindern und Jugendlichen seien die Abteilungen in Sachen Nachwuchs derzeit gut aufgestellt, aber natürlich hofft die Feuerwehr immer auf noch mehr Mitglieder im Jugendbereich, damit sie auch in den kommenden Jahren schlagkräftig bleibt.

 

 

 
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