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Die Jugendfeuerwehr 25 Stunden im Einsatz

Die Zeitumstellung sorte dafür, dass aus dem ursprünglich geplanten 24 Stunden ein 25 Stunden Dienst wurde. Doch den Jugendlichen war es nur recht, waren sie doch eh den ganzen Tag über Feuer und Flamme.

Samstag Morgen um 8 Uhr begrüßte Jugendleiter Roy Dede ca. 20 Jugendliche zum Dienstantritt. Die 4 zur Verfügung stehenden Fahrzeuge wurden eingeteilt und die Führungskräfte bestimmt. Ein zunächst stattfindener theoretischer Unterricht zum Thema Verkehrsabsicherung sollte die Sicherheit an diesem Tag gewährleisten.

Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Eine Ölspur war gemeldet und auf ging es diese abtzstreuen und aufzufegen. Nach ca. einer Stunde war dann erstmal Zeit für ein kräftiges Frühstück. Doch die Ruhe hielt erneut nicht lang, es wurde ein Brand in einer Wallbacher Scheune gemeldet.

Diesen Brand hatten die Jugendlichen ebenfalls schnell unter Kontrolle, und im Anschluss hatte eine Mutter einer Jugendfeuerwehrfrau im Wallbacher Gerätehaus für uns gekocht. Nach dem Mittagessen machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Noch bevor das geplante Nachmittagsprogramm begonnen werden konnte ertönten erneut die Alarmempfänger. Im Ballyweg hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine Person war hierbei noch im PKW eingeschlossen. Schnell wurde der Rettungsdienst nachgefordert und der Brandschutz sowie das benötigte technische Gerät bereitgelegt. Der RTW traf kurz darauf ein und gemeinsam mit den Rettungskräften des DRK wurde der eingeklemmte Patient befreit und gerettet.

Nun sollte erstmal Zeit für Kaffee und Kuchen sein. Allerdings musste der Aktionstag wegen eines Realeinsatzes unterbrochen werden. Doch dieser war schnell abgearbeitet, so dass die Jugendlichen zu ihrem Kuchen kamen.

Plötzlich wurde der RTW, welcher mit ans Gerätehaus gefahren war,

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zu einem Einsatz alarmiert. Kurz darauf ertönten auch die Alarmempfänger der Jugendlichen. Eine Person war in einer KFZ Werkstatt in eine Grube gestürzt und musste mittels Schleifkorbtrage aus dieser gerettet werden.

Gekonnt brachten die Jugendlichen ein Dreibein in Stellung und retteten erneut gemeinsam mit dem Rettungsdienst die verletzte Person.

Nun konnte nach diesem Einsatz zunächst ein wenig ausgeruht werden, bevor erneut ein Brand in einer Obersäckinger Gartensiedlung gemeldet wurde. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich nur um ein großgeratenes Grillfeuer handelte und "überrschenderweise" lud der Gartenbesitzer die Mannschaft zum Grillen ein.

Einige Stunden konnten wir bei dem herrlichen Wetter am Lagerfeuer genießen bevor es zu vorgerückter Stunde zurück ins Gerätehaus ging. Doch aus der ersehnten Nachtruhe wurde zunächst nichts. Es wurde ein Großbrand in Harpolingen gemeldet. Der Löschzug machte sich auf und fand in Harpolingen ein brennendes Holzlager vor. Dieses wurde unter Vornahme 2er Rohre zunächst bekämpft, anschliessend ließ man es jedoch kontrolliert abbrennen.

Die Müdigkeit war groß nach diesem Einsatz und die Jugendlichen verkrochen sich schnell in Ihre Schlafsäcke. Doch der Frieden hielt nur bis kurz nach vier Uhr, denn dann löste die Brandmeldeanlage einer örtlichen Tiefgarage aus. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und die Jugendlichen konnten wieder zurück ins Bett.

Eine Stunde später ertönte erneut der Alarm. Nach einem Ehestreit war eine Person auf einem Waldparkplatz, in der Nähe des Bergsees, vermisst. Die Jugendlichen konnten diese nach ausgiebiger Suche jedoch schnell finden und ins Gerätehaus zurück kehren.

Der aktionsreiche Tag endete gegen neun Uhr nach einem gemeinsamen Frühstück. Das Feedback der Jugendlichen an die Betreuer war klar und deutlich: Möglichst bald wieder!

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