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Heißes Wochenende für die Feuerwehr

Für die Feuerwehr Bad Säckingen hieß es zweimal "Brand groß" / Großeinsatz in Brennet.
Bericht aus der Badischen Zeitung

Was für ein Wochenende für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen! Am Freitag zogen sie Bilanz über ein "sehr, sehr ruhiges Jahr 2011" und dann zeigte sich am Samstag und Sonntag, dass es auch anders geht. Zwei Mal gab es Großalarm und am Sonntag in Brennet gab’s auch reichlich zu löschen.
"Brand groß" hieß es zunächst am Samstag gegen 16 Uhr, als die Bad Säckinger Feuerwehr ins Allmendgrütt gerufen wurde. Der Großbrand auf dem Gelände der Container-Firma Kessler im Bad Säckinger Industriegebiet erwies sich zum Glück als Strohfeuer – genauer als Beinahe-Strohfeuer. Bei Schweißarbeiten in Stallungen war die Decke in Brand geraten, was besonders gefährlich war, weil in den Räumen darüber Heu gelagert wird. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr – ausgerückt waren die Abteilungen Bad Säckingen und Wallbach mit rund 35 Mann, einem kompletten Löschzug und zwei Wallbacher Fahrzeugen – war das Feuer schon gelöscht. Schon nach einer Viertelstunde war der Einsatz unter der Leitung von Stadtkommandant Ulrich Maier weitgehend beendet. Neun Kameraden nahmen die Brandstelle noch einmal genauer unter die Lupe um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

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Längst nicht so glimpflich ging der Einsatz am Sonntagmorgen ab. Es war zur allerbesten Frühstückszeit um 8.01 Uhr, als die Alarmmeldung schon nichts Gutes verhieß. Wieder war da "Brand groß" zu lesen. Diesmal aber ergänzt durch den Hinweis auf einen offenen Dachstuhlbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Brennet.Tatsächlich stand der Dachstuhl des Anwesens, in welchem auch die Spielothek Playnet untergebracht ist, bereits in voller Länge in Flammen, als die Feuerwehr-Abteilung Öflingen wenige Minuten nach dem Alarm dort eintraf. Der Abteilungskommandant erkannte den Ernst der Lage sofort und forderte zur Unterstützung einen Löschzug aus Bad Säckingen an. Insbesondere die zweite Drehleiter erwies dabei gute Dienste. Vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Klaus Felber gab es ein Lob für die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Bad Säckingen und Wehr.

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