Aktuelles

Der Förderverein präsentiert sich am Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Förderverein der Feuerwehr wieder am Weihnachtsmarkt in Bad Säckingen (6.- 8.12.2019).
Neben Tombola, Glühwein und andere Getränke erhalten Sie auf Wunsch auch aktuelle Informationen über die Wichtigkeit und Arbeit des Fördervereins für die Feuerwehr Bad Säckingen.
Als prominente Losverkäufer - zur Unterstützung des Fördervereins und der Feuerwehr - haben sich z.B. schon der Bürgermeister und der Nachtwächter von Bad Säckingen angekündigt.

Mehr Informationen über den Förderverein für die Feuerwehr Bad Säckingen finden Sie auch auf unserer Homepage

 

W Markt 02

Feuerlöscher-Probe bei Christiani eV.

Das Bildungszentrum CHRISTIANI eV. aus Wallbach unterstützte in den letzten Jahren die Feuerwehr Bad Säckingen in vielen Bereichen. In diesem Jahr stellten sie u.a. ihre Hoffläche und Räumlichkeiten für die Kreiswettkämpfe zur Verfügung. 

Christiani fragte uns an, ob wir nicht eine Feuerlöscher-Übung mit ihren Lehrern und Angestellten machen möchten. Bedingt durch die Partnerschaft und Unterstützung in den letzen Jahren, wollten wir nicht nein sagen.

Ein Großteil aller Entstehungsbrände kann vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden, meist mit einem Feuerlöscher. Der richtige Umgang damit und die Kenntnisse der verschiedenen Arten, muss jedoch geschult werden. 

Einige Kameraden stellten sich in ihrer Freizeit zur Verfügung und organisierten eine Sonderprobe.
Mit Wasserlöscher und abgelaufenen (nicht mehr für den Ernstfall geeigneten) Pulverlöschern wurde der Umgang erklärt und die Beteiligten konnten live damit üben.

 

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Feuerwehrausflug der Abteilung Wallbach

Die Abteilung Wallbach organisierte für die Mitglieder und deren Partner vom 25.10.19 - 27.10.19 einen dreitägigen Feuerwehrausflug.

Am Freitag starteten wir um 7:00 Uhr beim Feuerwehrgerätehaus in Wallbach Richtung Trier. Unterwegs haben wir an einer Raststätte gemeinsam gefrühstückt. Es gab selbstgemachten Kuchen und Butterbrezel. Nach der Stärkung fuhren wir weiter und kamen um ca. 13:30 Uhr in Trier an, wo für uns eine zweistündige Stadtführung organisiert wurde.  Unter anderem wurde uns die Geschichte der Stadt Trier erzählt, die älteste Stadt in Deutschland. Wir haben die Portra Nigra, die Kaiserthermen, das Amphitheater und den Trierer Dom "St. Petrus" besichtigt und die Geschichten dazu erzählt bekommen. Gegen Abend wurde dann das Hotel bezogen und gemeinsam Abend gegessen.

Für den Samstag wurde als Ziel Koblenz ausgewählt. Nach dem Frühstück fuhren wir um 9:30 Uhr nach Koblenz zum "Deutsches Eck". Das ist dort, wo die Mosel und der Rhein zusammen treffen. Von da wurden wir von einer Luftseilbahn  über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein befördert. 
Die Festung Ehrenbreitstein ist ein impulsives Bauwerk, welches von den Preußen zwischen 1817 und 1828 errichtet wurde. Die Geschichte der Festung wurde in einem schauspielerischen Akt mit dem Namen "Die Akte Humfrey" dargestellt. Der Schauspieler verstand es, sein Publikum zu begeistern, so dass die Führung sehr kurzweilig und interessant war.
Am Abend fuhren wir dann gemeinsam zu einem Trierer Weingut. Auch hier erlebten wir eine interessante Führung mit anschliessender Weinprobe und gemeinsamen Nachtessen.

Am Sonntag fuhren wir nach Luxemburg und hatte zwei Stunden zur freien Verfügung, um die malerische Altstadt mit ihren vewinkelten Gässchen erkunden zu können. Im Anschluss traten wir die Heimreise an und speisten zum Abschluss in Kandern gemeinsam zu Nacht. Gegen 22:30 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.

Solche Ausflüge sind möglich, weil wir das ganze Jahr viel arbeiten, auch mit Tätigkeiten welche nicht zum eigentlichen Feuerwehrdienst gehören. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an alle Helfer.

Grober Plan für Feuerwehr Gerätehaus in Wallbach wurde vorgestellt.

Quelle: Südkurier 

Grober Plan für Neubau steht: Feuerwehr und Bauhof rücken in Wallbach enger zusammen

Dem geplanten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses samt Bauhof an einem gemeinsamen Standort am östlichen Ortsrand von Wallbach steht aus technischer Sicht nichts entgegen. So lautet das Fazit einer ersten Machbarkeitsstudie, die der zuständige Architekt Franz Michler jetzt dem Gemeinderat vorstellte. Von der Notwendigkeit der Neubaumaßnahmen ist das Gremium überzeugt. Allerdings schrecken die zu erwartenden Baukosten von 7,5 Millionen Euro die Ratsmitglieder ab.

Dass die aktuelle Situation sowohl im Hinblick auf das Wallbacher Feuerwehrhaus als auch beim Bauhof, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadtwerke befindet, nicht mehr tragbar sind, das sei nach Darstellung von Franz Michler Fakt: „Der Bauhof ist ein aus der Zeit gefallenes Flickwerk, in dem Vorgaben in Sachen Arbeitssicherheit nicht mehr erfüllt werden können. Das Feuerwehrgerätehaus erfüllt derweil längst nicht mehr die Normvorgaben. Hier auch nur noch einen Cent zu investieren macht einfach keinen Sinn.“

War zunächst nach zwei separaten Standorten für die beiden Einrichtungen Ausschau gehalten worden, kam eine Projektgruppe letztlich nach genauerer Untersuchung zu dem Schluss, dass sich bei einem Neubau an einem Ort auch Synergien schaffen ließen, wie Michler darstellte. Diese ergeben sich unter anderem durch die gemeinsame Nutzung einer Fahrzeugwerkstatt, der Sanitäranlagen sowie von Trocknungs- und Schulungsräumen. Am Gewerbegebiet Stöckacker/Wolfacker am östlichen Ortsrand von Wallbach wurde ein geeingnetes Grundstück ausfindig gemacht, das insbesondere die benötigte Flächenvoraussetzung bietet, so Michler. Die Planung sieht im Wesentlichen den Bau zweier Gebäude vor: Eine Feuerwache mit Platz für vier Fahrzeuge, in der in einem gesonderen Gebäudetrakt die Bauhofverwaltung untergebracht wird. Daneben soll es eine deutlich geräumigere Funktionshalle für alle Belange des Bauhofs sowie Lagerflächen geben.

Alle notwendigen Aspekte der Grundstückserschließung lassen sich auf dem vorgesehenen Grundstück bestens umsetzen, erklärte Franz Michler. Die Abfahrt der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge lasse sich reibungslos bewerkstelligen, die Funktionshalle, die in einer standardisierten Bauweise errichtet werden soll, könne von allen Seiten vom Lieferverkehr angefahren werden. Einzig die Straße müsse deutlich besser ausgebaut werden, um die künftigen Zwecke zu erfüllen. Zudem könnten die Dachflächen auch für Photovoltaikanlagen genutzt werden.
Soweit im Gemeinderat die Notwendigkeit des Neubaus erkannt wird, so sehr verursachen die Kosten Bauchschmerzen, zumal der nächste Haushaltsplan erstmals ausgeglichen sein müsse, wie Grünen- Fraktionssprecherin Ruth Cremer-Ricken betonte. Michael Maier regte daher an, nicht nur Fördermöglichkeiten abzuwarten und den Verkauf des bisherigen Wallbacher Feuerwehrgerätehauses zu prüfen, sondern auch in einigen Bereichen Kostenreduzierungen zu erwägen: „Schulungs- und Versammlungsräume sind beispielsweise nicht unbedingt notwendig. Die gibt es bereits in der Hauptwache in Obersäckingen.“

Bürgermeister Alexander Guhl betonte, dass das Neubau-Projekt auf alle Fälle eine „Herkules-Aufgabe“ für die Stadt sei. Gleichzeitig lasse sich diese aber nicht mehr auf die lange Bank schieben. Freilich werde noch geprüft, wo weitere Kosten reduziert werden können, aber: „Es wurde bereits deutlich gespart. Die ersten Kostenberechnungen waren deutlich höher.“

Die Kosten
Die jetzt vorgelegte Grobplanung für Bauhof und Feuerwache wurde auf Basis der Raumprogramme des Technischen Dienstes und der Feuerwehr erstellt. Daraus resultiert eine Kostenschätzung von 1,9 Millionen Euro für die Feuerwache, die Platz für vier Fahrzeuge bieten soll. Gewissermaßen im selben Gebäude ist die Verwaltung des Bauhofs untergebracht. Die neue Bauhofhalle kostet gemäß Kostenschätzung gut 4,2 Millionen Euro. weitere 1,4 Millionen Euro entfallen auf die Realisierung einer Erschließungsstraße samt Kanal. Diese Investition ist laut Stadtverwaltung ohnehin notwendig, um weitere Gewerbebetriebe in dem Gebiet ansiedeln zu können.

Bei einem Einsatz macht das Familienleben eine Pause

Der Südkurier veröffentlichte am 16.8.2019 einen Bericht in Zusammenarbeit zwei Abteilungskommandaten und deren Ehefrauen. Link

Bei einem Einsatz macht das Familienleben eine Pause. Zwei Frauen von Feuerwehrmännern erklären, was das für sie bedeutet

Wenn der Piepser angeht, lassen Feuerwehrmänner alles stehen und liegen – auch das Privatleben. Die Männer von Alexandra Zimmermann und Martina Schapfel sind bei der Feuerwehr engagiert. Sie erklären, was ihnen durch den Kopf geht, wenn ihre Männer im Einsatz sind. Berufsfeuerwehrleute gehen ihrer Arbeit nach, wie jeder andere Berufstätige auch. Es gibt Dienstpläne, und wer im Dienst ist, geht im Notfall auch in den Einsatz. So kann Familienleben, wie bei jedem anderen Arbeitnehmer auch, geregelt stattfinden. Für ehrenamtliche Feuerwehrleute ist die Situation eine ganz andere. Beruf, Familie,Abends nach der Arbeit und an den Wochenenden. Und Tritt der Notfall ein, heißt es ausrücken. Ob mitten in der Nacht, oder wenn die Familie gerade feiert. Das Fazit zweier „Feuerwehrfrauen“ über den Alltag mit einem Feuerwehrmann: „Die Familie lebt mit.“

Ehrenamt Feuerwehr als Belastung

Alexandra Zimmermann und Martina Schapfel sind zwei gestandene „Feuerwehrfrauen“. „Wir wussten, worauf wir uns einlassen“, sagen sie. Den Einsatz aus freien Stücken ihrer Ehemänner bei der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen sie: „Wenn die Partnerin nicht mitmacht, dann geht das nicht.“ Trotzdem ist das Ehrenamt Feuerwehr, das so viele Stunden kostet, immer wieder auch Belastung. „Es ist das Organisieren, sobald Kinder da sind“, sagen die beiden Frauen.

Die Unplanbarkeit ist ein echtes Problem – für alle Beteiligten. Denn grundsätzlich ruft der Piepser immer dann zum Einsatz, wenn es nicht passt. Zum Beispiel, wenn die Männer sich gerade um die Kinder kümmern, weil die Frau auf Arbeit ist. Dann müssen sie Plan B oder C parat haben. Wenn es gar nicht anders geht, kann es auch vorkommen, dass die Kinder kurzerhand mit ins Feuerwehrgerätehaus genommen werden. Alexander Zimmermann, Abteilungskommandant in Bad Säckingen, und Sven Schapfel, Abteilungskommandant in Wallbach, schränken allerdings ein: „Das hängt natürlich von der Alarmmeldung ab und geht nur, wenn es nichts Ernstes ist.“

Auch Oma und Opa müssen helfen

Ohne Unterstützung von außen sind solche Situationen kaum zu meistern: „Bei uns ist das ganze soziale Umfeld eingebunden“, erzählt Martina Schapfel. Auch bei den Zimmermanns heißt einer der Pläne dann öfter „Oma und Opa“. „Man wächst da mit rein“, wissen die beiden Frauen. Trotzdem gibt es Tage, an denen das Organisieren stressig ist. Auch wenn die eigene Verabredung wegen eines Feuerwehrtermins abgesagt werden muss. Oder wenn die Männer nach Einsätzen am Wochenende erst einmal „gerädert“ sind und Schlaf brauchen.

Alexandra Zimmermann erzählt, dass sie manchmal schon „hässig“ sei. Aber: „Wir wissen ja, dass unsere Männer für eine gute Sache unterwegs sind.“ Auch Martina Schapfel sagt: „Hin und wieder leidet die Familie darunter. Man steckt schon manchmal zurück. Aber wir wären ja auch froh, wenn die Feuerwehr kommt, wenn es bei uns brennt.“

Frauen helfen beim Weg zum Einsatz

So unterstützen die Frauen ihre Männer, wo und wie immer möglich. Auch bei einer Alarmierung. Martina Schapfel erzählt: „Ich regel das mit dem Piepser, damit sich mein Mann fertigmachen kann. Ich halt ihm dann auch die Haustüre auf.“ Beim Rausgehen gibt es ein „Fahr langsam“ mit auf den Weg. Und sie hält die Kinder zurück, weil die mit dem Papa auf Einsatz wollen.

„Für die Kinder ist es etwas anderes. Sie sind ganz stolz, dass der Papa Feuerwehrmann ist“, weiß Alexandra Zimmermann. „Alle sind angesteckt. Das ist ja ein Virus. Egal ob Mädchen oder Jungs, sie wollen alle Feuerwehrchef werden“, lacht Martina Schapfel. Das hat auch mit der Gemeinschaft zu tun: „Die Feuerwehr ist wie eine Familie. Es haben sich Freundschaften gebildet. Wir sitzen alle in einem Boot“, sagt Alexandra Zimmermann. Die Frauen sprechen untereinander und halten sich bei Einsätzen auf dem Laufenden. Wenn der eigene Mann schon zuhause ist, wird gemeldet: „Deiner kommt auch gleich.“

Im Einsatz hilft nur Grundvertrauen

Was geht in den Frauen vor, wenn die Männer in den Einsatz gehen? Haben sie Angst? Beide Frauen verneinen das. „Da ist ein Grundvertrauen. Wir würden uns ja selbst im Wege stehen“, meint Alexandra Zimmermann. „Es kann immer und überall etwas passieren“, sagt Martina Schapfel. Beide wissen um die vielen Proben in den Abteilungen, die vielen Dienstvorschriften zur Sicherheit jedes einzelnen, und dass sich die Feuerwehrkameraden gegenseitig richtig einzuschätzen wissen. Das schafft Vertrauen.

Sven Schapfel bestätigt: „Wir kennen uns, wir wissen, wer mit wem geht.“ Junge Kameraden, „die wilden Jungs“, arbeiten mit älteren und erfahrenen Kameraden zusammen. „Man achtet drauf, auch wer was macht. Das hängt auch immer von der Art des Einsatzes ab. Das brauch es schon auch Fingerspitzengefühl“, erzählt Alexander Zimmermann. Angst macht Alexandra Zimmermann etwas ganz anderes. Die Zahl der Einsätze, bei denen die Feuerwehr mit der Drehleiter anrückt, um für die Rettungskräfte Patienten aus Wohnhäusern zu transportieren, nimmt zu: „Ich hab immer Sorge, dass das irgendwann auch ein Angehöriger ist, jemand, den man kennt.“ Auch Türöffnungen von Wohnungen nehmen zu, wenn „Gefahr in Verzug“ ist.

Frauen helfen beim Verarbeiten des Erlebten

Je nach Einsatz kann die psychische Belastung groß sein und geht nicht spurlos an den Männern vorbei. „Wir merken schon, wie der Einsatz war, wenn sie zurückkommen“, sagt Martina Schapfel. Das Erlebte zu verarbeiten ist letztlich eine individuelle Sache. Nicht jeder spricht zuhause darüber. Manchmal hilft dann die „Familie Feuerwehr“. So wie vor einiger Zeit nach einem Suizid, als die Familien nach dem Einsatz zusammensaßen. „Wir Frauen haben das gerne mitgetragen. Wir sind froh, wenn unsere Männer die Situation so verarbeiten“, sagt Martina Schapfel

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