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Mit Teamgeist zum Ziel: Wallbach feiert Richtfest der neuen Feuerwache West

Quelle: Südkurier Von Gerd Leutenecker | 12.06.26, 15:35 Uhr

Die neue Feuerwache in Wallbach bleibt sowohl beim Zeitplan als auch beim Budget auf Kurs. Beim Richtfest wird das Engagement aller Beteiligten hervorgehoben.

Durchdacht, praktikabel und konsequent im vorgesehenen Budget: Beim Richtfest für die neue Feuerwache West in Wallbach sind am Donnerstagabend die Fortschritte allseits in höchsten Tönen gelobt worden. Architekt Harry Vogt sagte: „Der Kostenrahmen ist sehr sportlich und wir haben ihn gehalten.“ Überraschungen gab es seit der Grundsteinlegung im vergangenen Oktober demnach bisher keine. Vogt sieht sein neues Werk schon jetzt als gelungen an: „Wir haben auf einen kompakten Baukörper gesetzt.“

Die Bad Säckinger Bauamtsleiterin Margit Ulrich erklärte den anwesenden Handwerkern, Verantwortlichen und Gästen den Fahrplan: „Das ist eng getaktet und für die nächsten zwei Monaten ist alles fix“. Bürgermeister Alexander Guhl dankte durchweg allen Beteiligten. Die städtische Pflichtaufgabe „ist sehr wohl im Kosten- wie auch Zeitrahmen“.

Voraussichtlich im Dezember bezugsfertig

Für die Stadt bleiben die vorgesehenen Eigenmittel in Höhe von 3,68 Millionen Euro das Maß der Dinge. Rund 4 Millionen Euro sind für die Baukosten veranschlagt, abzüglich den Förderungen aus Feuerwehrmitteln und der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Neu aber sind die vielen Eigenleistungen. „Das ist ein Herzensprojekt für uns“, sagt Gesamtkommandant Christian Siebold und sieht die Wünsche damit als realisierbar an – „wobei einiges schon umgesetzt worden ist“. Bei den Baubesprechungen habe sich eine neue Situation für die Stadtverwaltung dadurch ergeben. „Dieses klare Miteinander mit der Feuerwehrführung ist beeindruckend“, Bauamtsleiterin Ulrich dankte für diese konstruktive Atmosphäre. Das Engagement zeige, wie wichtig die neue Feuerwache West ist. Der Bezug ist für Dezember vorgesehen.

Platz für vier Fahrzeuge

Die neue Feuerwache West wird mit rund 790 Quadratmetern Nutzfläche Platz für vier Fahrzeuge haben. Die sehr beengten Räumlichkeiten am bisherigen Standort am Rheinufer in Wallbach werden der Vergangenheit angehören. „Endlich bekommen wir auch anständige Spinde für unsere Kleidung“, meinte ein Feuerwehrmann. Die Trennung zwischen Schutzkleidung und Straßenkleidung ist andernorts schon lange Standard. Von 30 Zentimeter auf 80 Zentimeter werden die Spinde wachsen, kleine Details, die aber erst mit der neuen Feuerwehrwache realisiert werden können.

Ein großer Kameradschaftsraum und Platz für die Jugendfeuerwehr sind von Anfang an eingeplant worden. Dafür stehen zukünftig rund 140 Quadratmeter zur Verfügung. Die Außenflächen werden als Parkplatz und Übungshof genutzt werden. Architekt Vogt erklärte dabei beiläufig, „zum Einebnen dieser Fläche haben wir den Aushub vom Grundfundament verwendet.“ Der Richtspruch von Zimmerer Pius Kaiser lautete: „Gar stattlich steht es da und alles mit geübter Hand errichtet.“ Danach flog das Weinglas zu Boden. „Scherben bedeuten Glück und Segen!“ Die Zimmerer schauten recht zufrieden auf ihre Handwerkerkollegen vom Gerüst herab.

Für den Wallbacher Ortsvorsteher Dieter Troppmann ist der Neubau ein Stück gelungener Infrastruktur. Planung und Bauausführung seien „Wallbach 26 und nicht Stuttgart 21“, zumal die neue Feuerwache West auch Entlastungen für Wallbach mit sich bringe. Troppmanns Vorgänger Fred Thelen überreicht einen Scheck über 4300 Euro an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr - „für Wünsche, die nicht im Budget sind“. Das Geld war bei Thelens rundem Geburtstag und seiner Zurruhesetzung als Ortsvorsteher zusamengekommen.

Einsatz der besonderen Art - Rettung Turmfalken

Auf einen Hilferuf von Manfred Merstetter, dem Leiter der Lörracher Auffangstation für Wildvögel, wurden am 08.06.2026 in einem Bad Säckinger Hochhaus sechs Turmfalkenküken gerettet.

Nachdem das Muttertier am Vortag gegen eine Fensterscheibe geflogen war, konnte es seine Jungen nicht mehr versorgen. Den Küken drohte daher im Balkonblumenkasten im 9. Stock der Hungertod.

Da sich der Bewohner der betreffenden Wohnung zum Zeitpunkt des Einsatzes im Urlaub befand und somit kein Zugang über die Wohnung möglich war, musste die Rettung über die Drehleiter der Feuerwehr erfolgen.

Die Feuerwehr Bad Säckingen rettete die sechs jungen Turmfalken unter den Augen zahlreicher Bewohner des Gebäudes und übergab sie anschließend an den Tierschutzverein Bad Säckingen. Dieser übernahm die Erstversorgung, die Fütterung sowie den Transport zur Auffangstation für Wildvögel. Die Küken erhalten von der Auffangstation den Vornamen ihrer Retter 😊.

Nach Aussagen der Anwohner nisten in dem Hochhaus jedes Jahr Turmfalken. Die Rückkehr der Greifvögel wird von den Bewohnern stets mit großer Freude erwartet und gilt als besonderes Ereignis.

 

Feuerwehr Bad Säckingen startet mit neuem Abteilungskommandanten durch

Quelle Südkurier von Alexander Jaser

Julian Valentin will Personalstärke der Feuerwehr sichern und den Zusammenhalt bei den Mitgliedern stärken. Hohe Bedeutung des Ehrenamtes betont

Der neue Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Säckingen heißt Julian Valentin. Bereits am 29. Januar 2026 wurde der 26-Jährige auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in sein neues Amt gewählt, am 9. Februar schließlich einstimmig vom Gemeinderat der Stadt in die neue Aufgabe berufen. Er folgt damit auf Vano Soleymani, der das Kommando von 2023 bis 2025 führte und aus beruflichen Gründen niedergelegt hatte. Valentins erster Stellvertreter bleibt Stephan Butz, der zweite Stellvertreter Alexander Zimmermann hatte das Abteilungskommando vor Soleymani für zehn Jahre inne.

 

Einst selbst Kind der Bad Säckinger Feuerwehr

Der neue Abteilungskommandant kennt die Wehr von Kindesbeinen an. Bereits als Elfjähriger trat Julian Valentin in die Jugendfeuerwehr ein, mit siebzehn Jahren absolvierte er die Grundausbildung für den aktiven Dienst, zuletzt im Jahre 2025 die Ausbildung zum Gruppenführer.

„Seit der Jugendfeuerwehr hat mich die Begeisterung für die Feuerwehr nicht mehr losgelassen“, erklärt der Löschmeister gegenüber dem SÜDKURIER – daher habe er nicht gezögert, die mit seiner neuen Aufgabe verbundene hohe Verantwortung zu übernehmen. Wichtig ist dem gelernten Chemielaboranten hierbei die Zusammenarbeit mit seinen Stellvertretern, „die ein sehr großes Potenzial an Wissen und Erfahrung einbringen.“ Eine Erfahrung, die er durch sein langjähriges Engagement als Betreuer der Jugendfeuerwehr Bad Säckingen, als Ausbilder auf der Kreisebene und als Leiter der Sanitätsabteilung bei der Werksfeuerwehr des Chemieunternehmens Syngenta hervorragend ergänzt. „Wir werden somit auf der Kommandoebene auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, führt Valentin aus.

 

Feuerwehr Bad Säckingen will neue Mitglieder gewinnen, Kameradschaft stärken

Die Motivation für sein neues Amt fasst Valentin in eindrücklichen Worten zusammen: „Wir alle möchten Menschen helfen, die in Not geraten sind. Die Feuerwehr kann durch ihr ehrenamtliches Engagement ein großes gesellschaftliches Vorbild sein, gerade auch für junge Menschen. Sie können hier nicht nur eine hervorragende Ausbildung durchlaufen, sondern auch den Zusammenhalt in einer Gemeinschaft erleben.“ Hierbei verweist Valentin auf die gelebte Kameradschaft und das gegenseitige Vertrauen unter den Feuerwehrangehörigen als eine unersetzliche Grundlage für die Einsätze im Brandfall oder bei der technischen Hilfeleistung.

Daher möchte Julian Valentin für die Zukunft die Verbindung zwischen den älteren und jüngeren Feuerwehrangehörigen stärken, auch um die Motivation bei den Proben weiter zu erhöhen. „Darüber hinaus habe ich mir zum Ziel gesetzt, neue Mitglieder für unsere Wehr zu gewinnen, denn es ist wichtig, dass wir die Mannschaftsstärke gerade bei der Tagbereitschaft sicherstellen können“, erläutert er weiter. Zwei Wünsche liegen ihm zudem besonders am Herzen – die Angehörigen der Jugendfeuerwehr für einen Wechsel in die Einsatzabteilung zu motivieren und die Kameradschaft mit den Nachbarwehren weiter zu festigen.

 

Die Feuerwehr

Der Gesamtfeuerwehr Bad Säckingen gehören aktuell 137 aktive Mitglieder an. Sie gliedert sich in die Einsatzabteilungen Bad Säckingen mit 61 aktiven Mitgliedern, Wallbach, Harpolingen und Rippolingen. Überdies gehören zur Wehr neben der Ehrenabteilung eine Jugendfeuerwehr und eine Kindergruppe. 2025 rückte die Gesamtwehr bei Brandalarmen und für technische Hilfeleistungen zu 260 Einsätzen aus und leistete 4392 Einsatzstunden. Jeder, der bei der Feuerwehr gerne dabei sein möchte, ist herzlich willkommen und findet die notwendigen Informationen für alle Abteilungen auf der Homepage www.fwbs.de.

Pressebericht der Jahreshauptversammlung für 2025

Quelle: Südkurier, Bericht und Foto Camilla Heinig

 

Feuerwehr will weitere Kameraden als Tagverstärkung gewinnen

Feuerwehr leistet 4392 Einsatzstunden im zurückliegenden Jahr. Während der Hauptversammlung werden verdiente Mitglieder geehrt und befördert.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen lud am Freitag zur Hauptversammlung aller vier Abteilungen ein. Es standen nebst den Jahresberichten für 2025, den Planungen für 2026, und Gastrednern auch Beförderungen und Ehrungen, teils für außergewöhnlich langjährige Mitglieder auf dem Programm. Der Fokus für das neue Jahr liegt wieder verstärkt auf der Mitgliedergewinnung.


Rückblick auf Einsätze und Diensttermine

Der Jahresbericht 2025 des Kommandanten Christian Siebold konnte sich sehen und Außenstehende ernsthaft staunen lassen. Zusammengefasst hieß es, dass 269 Mitglieder aus den Bereichen Jugendfeuerwehr, aktive Mannschaft, sowie Alters- und Ehrenabteilung ihren Dienst taten. Wobei hier die Jugend- und Nachwuchsabteilung enorm wichtig sei, da in absehbarer Zeit die Alters- und Ehrenabteilung einiges an Mitgliedern verlieren werde.

Zudem betonte Siebold, dass die Hemmschwelle, die Feuerwehr zu rufen, in der Bevölkerung deutlich gesunken sei. Dies zeigten die gesamt geleisteten 4392 Einsatzstunden im vergangenen Jahr, wobei hier 30 Brände, 30 gerettete Menschen und nebst anderen Einsätzen 69 Fehlalarme eingerechnet wurden. Um das alles in ehrenamtlichen, unentgeltlichen Stunden leisten zu können, sei es enorm wichtig, „dass die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert und personelle Probleme Synergien erfordern“, so Siebold weiter. Zu all diesen Stunden wurden 973 Diensttermine wahrgenommen, ebenso 45 Lehrgänge zur Kreis- und Führungsausbildung sowie im Bereich der Technik und der Weiterbildung. Besonders hervorzuheben sei hier, so Siebold, die Einzelleistung von 780 ehrenamtlich und unentgeltlich geleisteten Stunden des Oberbrandmeisters Andreas Höltmann der Alters- und Ehrenmannschaft Bad Säckingen.

Der Fokus im Jahr 2026 liege, gemäß Christian Siebold, nebst vielen geplanten Terminen auch in der Erwachsenen-Mitgliedergewinnung. Mit einer niederschwelligen Onlinewerbeaktion werden hier auch im speziellen Firmen angesprochen, die ihre Mitarbeitenden als „Tagverstärker“ für die diensthabenden Kameraden zur Verfügung stellen könnten. Dies nicht nur bei einfacher Lohnersatz-Einforderungsmöglichkeit, sondern wegen der Tatsache, so Guhl aus tiefster Überzeugung: „Mit solchen Mitarbeitenden hat eine Firma sehr soziale und teamfähige Menschen im Betrieb. Das ist von unschätzbarem Wert.“

Beförderungen und Ehrungen

Nebst der Verpflichtung zwölf neuer Mitglieder konnten 25 Beförderungen ausgesprochen werden. Hier betonte der stellvertretende Kommandant Mark Jagenow, dass wohl der härteste Teil an allem die Grundausbildung aufgrund der aufgewendeten Freizeit sei. Auch wurden die Bedingungen für die einzelnen Beförderungsstufen erläutert. Geehrt im Namen der Stadt Bad Säckingen für langjährige Mitgliedschaft durch den stellvertretenden Kommandanten Mark Jagenow wurden für zehn Jahre: Oliver Bader, für 20 Jahre: Tanja Thomann-Käppner und Christian Siebold, für 30 Jahre: Manuel Hierholzer und Andreas Weigert, für 40 Jahre: Hans-Peter Rosenstingl, für 60 Jahre: Horst Baumgartner und Gerhard Sibold und für 70 Jahre: Konrad Malzacher.

Geehrt im Namen des Landes Baden-Württemberg für langjährige Mitgliedschaft durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Clemens Huber aus Waldshut wurden für 15 Jahre: Mario Jehle und Christoph Lewe, für 25 Jahre: René Fuhrmann und Michel Schwarzentruber, für 40 Jahre: Erwin Schabert, und für 50 Jahre: Bernhard Lütte und Andreas Höltmann.


Die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen lud am Freitag zur Hauptversammlung aller vier Abteilungen ein. Es standen nebst den Jahresberichten für 2025, den Planungen für 2026, und Gastrednern auch Beförderungen und Ehrungen, teils für außergewöhnlich langjährige Mitglieder auf dem Programm. Der Fokus für das neue Jahr liegt wieder verstärkt auf der Mitgliedergewinnung.


Rückblick auf Einsätze und Diensttermine

Der Jahresbericht 2025 des Kommandanten Christian Siebold konnte sich sehen und Außenstehende ernsthaft staunen lassen. Zusammengefasst hieß es, dass 269 Mitglieder aus den Bereichen Jugendfeuerwehr, aktive Mannschaft, sowie Alters- und Ehrenabteilung ihren Dienst taten. Wobei hier die Jugend- und Nachwuchsabteilung enorm wichtig sei, da in absehbarer Zeit die Alters- und Ehrenabteilung einiges an Mitgliedern verlieren werde.


Zudem betonte Siebold, dass die Hemmschwelle, die Feuerwehr zu rufen, in der Bevölkerung deutlich gesunken sei. Dies zeigten die gesamt geleisteten 4392 Einsatzstunden im vergangenen Jahr, wobei hier 30 Brände, 30 gerettete Menschen und nebst anderen Einsätzen 69 Fehlalarme eingerechnet wurden. Um das alles in ehrenamtlichen, unentgeltlichen Stunden leisten zu können, sei es enorm wichtig, „dass die interkommunale Zusammenarbeit funktioniert und personelle Probleme Synergien erfordern“, so Siebold weiter. Zu all diesen Stunden wurden 973 Diensttermine wahrgenommen, ebenso 45 Lehrgänge zur Kreis- und Führungsausbildung sowie im Bereich der Technik und der Weiterbildung. Besonders hervorzuheben sei hier, so Siebold, die Einzelleistung von 780 ehrenamtlich und unentgeltlich geleisteten Stunden des Oberbrandmeisters Andreas Höltmann der Alters- und Ehrenmannschaft Bad Säckingen.


Der Fokus im Jahr 2026 liege, gemäß Christian Siebold, nebst vielen geplanten Terminen auch in der Erwachsenen-Mitgliedergewinnung. Mit einer niederschwelligen Onlinewerbeaktion werden hier auch im speziellen Firmen angesprochen, die ihre Mitarbeitenden als „Tagverstärker“ für die diensthabenden Kameraden zur Verfügung stellen könnten. Dies nicht nur bei einfacher Lohnersatz-Einforderungsmöglichkeit, sondern wegen der Tatsache, so Guhl aus tiefster Überzeugung: „Mit solchen Mitarbeitenden hat eine Firma sehr soziale und teamfähige Menschen im Betrieb. Das ist von unschätzbarem Wert.“


Beförderungen und Ehrungen

Nebst der Verpflichtung zwölf neuer Mitglieder konnten 25 Beförderungen ausgesprochen werden. Hier betonte der stellvertretende Kommandant Mark Jagenow, dass wohl der härteste Teil an allem die Grundausbildung aufgrund der aufgewendeten Freizeit sei. Auch wurden die Bedingungen für die einzelnen Beförderungsstufen erläutert. Geehrt im Namen der Stadt Bad Säckingen für langjährige Mitgliedschaft durch den stellvertretenden Kommandanten Mark Jagenow wurden für zehn Jahre: Oliver Bader, für 20 Jahre: Tanja Thomann-Käppner und Christian Siebold, für 30 Jahre: Manuel Hierholzer und Andreas Weigert, für 40 Jahre: Hans-Peter Rosenstingl, für 60 Jahre: Horst Baumgartner und Gerhard Sibold und für 70 Jahre: Konrad Malzacher.

Besonders langjährige Mitglieder erhielten von der Stadt Bad Säckingen die Urkunde von Kommandant Christian Siebold (rechts): Gerhard Sibold (60 Jahre, links) und Konrad Malzacher (70 Jahre).
Besonders langjährige Mitglieder erhielten von der Stadt Bad Säckingen die Urkunde von Kommandant Christian Siebold (rechts): Gerhard Sibold (60 Jahre, links) und Konrad Malzacher (70 Jahre).
Foto: Camilla Heinig
Geehrt im Namen des Landes Baden-Württemberg für langjährige Mitgliedschaft durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Clemens Huber aus Waldshut wurden für 15 Jahre: Mario Jehle und Christoph Lewe, für 25 Jahre: René Fuhrmann und Michel Schwarzentruber, für 40 Jahre: Erwin Schabert, und für 50 Jahre: Bernhard Lütte und Andreas Höltmann.


Die gut gefüllte Mehrzweckhalle zeigte klar die Verbundenheit unter den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen, deren Abteilungen Wallbach, Harpolingen, und Rippolingen sowie Gästen des Technischen Hilfswerk (THW), der Polizei, sowie den Freiwilligen Feuerwehren Herrischried, Wehr und Murg, einigen Gemeinderäten der Stadt Bad Säckingen und der Feuerwehr der Partnerstadt Purkersdorf, welche mit Kommandant Roman Brunner und zwei Kameraden vor Ort war.

Auch Bürgermeister Alexander Guhl bekräftigte in seiner Rede: „Man kann nicht oft genug sagen, was die freiwillige Feuerwehr leistet. Ihre ehrenamtlichen Dienste sind beeindruckend.“ Er ergänzte: „Der Aufbau des Zivilschutzes ist in den heutigen klimatischen, wie auch weltpolitischen Zeiten unerlässlich.“ Zudem wünschte Guhl allen, dass sie jederzeit aus den Einsätzen wohlbehalten und gesund zurückkehren mögen.

 

Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr: Wechsel in der Führung und Ausblick auf ereignisreiches Jahr 2026

Bad Säckingen – Mit zahlreichen Jugendlichen, Betreuern und Gästen fand am Dienstag die Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bad Säckingen statt. Im Mittelpunkt stand die Neuwahl der Jugendfeuerwehr-Leitung: Roy Dede wurde zum neuen Jugendwart gewählt. Er übernimmt das Amt von Carsten Schmidt, der aus familiären Gründen zurückgetreten war. Unterstützt wird Dede künftig von den beiden neu gewählten stellvertretenden Jugendwarten Andrea Fischer und Jannick Spahn.

Auch im Jugendausschuss gab es Veränderungen. Die Jugendlichen selbst bestimmten ihre neuen Vertreter: Als Jugendsprecher wurden Jakob Zimmermann, Niklas Bäumle, Lukas Schapfel und Ben Schapfel gewählt. Eva Steinbrenner übernimmt das Amt der Schriftführerin, während Tanja Thomann weiterhin die Kasse führen wird.

Ein Höhepunkt der Versammlung war der bebilderte Rückblick auf das vergangene Jahr, der eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr sind – von Übungen über Ausflüge bis hin zu gemeinsamen sozialen Aktionen. Gleichzeitig präsentierte das Betreuerteam den Ausblick auf das Jahr 2026. Neben einem dichten Jahresprogramm mit zahlreichen Ausbildungsdiensten und Freizeitangeboten freuen sich die Jugendlichen besonders auf die geplante einwöchige Jugendfreizeit am Ammersee, die den Höhepunkt des kommenden Jahres bilden wird.
In Ihren Grußworten würdigten der Kommandant Christian Siebold sowie der Kreisjugendwart Pattric Grzybek die Arbeit und das Engagement der Jugendlichen und ihres Betreuerteams.

Die Jugendfeuerwehr Bad Säckingen besteht seit 1981 und ist bis heute die wichtigste Nachwuchsquelle für die Einsatzabteilung. Sie gliedert sich in eine Kindergruppe ab sechs Jahren – für die aufgrund hoher Nachfrage derzeit sogar eine Warteliste besteht – sowie in die Jugendfeuerwehr ab zehn Jahren, für die sich interessierte Kinder und Eltern gerne jederzeit über die Website der Feuerwehr Bad Säckingen informieren und anmelden können.

 

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