Aktuelles

Jahreshauptversammlung der Gesamtfeuerwehr

Pressebericht: Südkurier vom 29.01.2023 Hans-Walter Mark

 

Feuerwehrkommandant mahnt baldigen Neubau in Wallbach an

Nach zwölf Jahren scheidet Volker Schultheiß als stellvertretender Gesamtkommandant der Bad Säckinger Feuerwehr aus.

 

Tobias Förster, Gesamtkommandant der Feuerwehr Bad Säckingen, freute sich bei der Jahreshauptversammlung, dass nach Corona im Feuerwehralltag wieder ein Stück Normalität zurückgekehrt ist. Auf der Tagesordnung standen auch Beförderungen und Ehrungen.

Nach zwölfjähriger Mitgliedschaft im Kommando verabschiedete Förster seinen Stellvertreter Volker Schultheiß. Dieser scheidet aus dem Kommando aus. Die Gestaltung des jährlichen Jahresrückblicks in Filmformat, seine übersichtlichen Statistiken, die federführende Mitwirkung beim Brandschutzbedarfsplan und seine wertvolle Mitarbeit im Hintergrund sind nur einige Eigenschaften, die Schultheiß auszeichnen.

Einen Eindruck von der Feuerwehrtätigkeit vermittelt die Anzahl der Alarmierungen: Mit 274 Einsätzen im letzten Jahr gab es keine Woche, in der sich die Feuerwehrangehörigen innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen nicht für ihre Mitmenschen einsetzten. Dazu kommen noch Weiterbildungen und Besprechungen. Bürgermeister Alexander Guhl zollte der Wehr für diese große psychische und zeitliche Belastung großen Respekt und nannte die Einsatzhäufigkeit mit steigender Tendenz eine Herausforderung, die die Grenze der Ehrenamtlichkeit erreicht.

Förster konnte auch von zahlreichen positiven Ereignissen in der Wehr berichten. Dazu zählt, dass die personelle Situation trotz Corona stabil blieb. In einem befriedigenden Zustand befindet sich der Fahrzeugpark. Der Förderverein unterstützt mit Anschaffungen, die im Etat der Feuerwehr nicht darstellbar sind.

Grund zur Freude hatte Jugendwart Carsten Otteny. Die Kindergruppe, bei der Sport und Bewegung im Mittelpunkt steht und die Jugendfeuerwehr sind so begehrt, dass es Wartelisten gibt. Um eine effiziente Arbeit zu leisten, wird laut Förster großer Wert auf die Aus- und Weiterbildung gelegt.

In seinem Ausblick freute sich Förster auf das baldige Eintreffen des ELW (Einsatzleitwagens). Er sprach den dringend notwendigen Bau der Feuerwehrgerätehauses in Wallbach an, da wegen des starken Verkehrsaufkommens auf der B34 die Einhaltung der Hilfsfristen in Gefahr ist. Ein weiteres Thema ist das mit der Stadt erarbeitete Konzept zur Bewältigung eines langanhaltenden Stromausfalls.

 

  • 23-01-27 21-28-32 4847
  • 23-01-27 21-31-10 4853
  • 23-01-27 21-32-07 4854
  • 23-01-27 21-32-40 4859
  • JHV203_start

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Mit voller Kraft ins neue Jahr

Die Jugendfeuerwehr Bad Säckingen hat am vergangenen Dienstag, den 17. Januar 2023, ihre Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem starken Team an seiner Seite, kann der Jugendwart Carsten Otteny mit seinem Stellvertreter Philipp Wunderle auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurückblicken.

Die Jugendfeuerwehr Bad Säckingen zählt zum Jahresende 32 Mitglieder in der Jugendgruppe und 20 Mitglieder in der Kindergruppe. Paulina Lewe und Marvin Schapfel haben im vergangenen Jahr die Grundausbildung der Feuerwehr erfolgreich bestanden. Sie konnten aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst wechseln.

Für die Kindergruppe gibt es mittlerweile eine Warteliste, auf welche man sich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! setzen lassen kann. Hier werden Kinder im Grundschulalter von sechs Betreuer:innen spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt. Dabei steht die Gemeinschaft und der Spaß im Mittelpunkt.

In der Jugendgruppe wurde mit den Jugendlichen im Alter von 10-17 Jahren in 19 Proben das Feuerwehrwissen technisch und praktisch erprobt und vertieft. So konnten im Frühjahr des vergangenen Jahres knapp 20 Leistungsabzeichen der Jugendflamme Stufe 1 erfolgreich abgenommen werden. Neben der Technik stand an vielen Terminen auch die Kameradschaft im Mittelpunkt. So ging es beispielsweise für eine Woche gemeinsam auf ein ereignisreiches Zeltlager an den Bodensee und im Winter konnte das Jahr mit einer Filmenacht, Fackelwanderung und der Weihnachtsfeier ausklingen.

Für den besonders guten Probenbesuch wurden Lukas Schapfel, Lena Weber und Marlon Beeckmann geehrt und für die kalte Jahreszeit mit einer extra Feuerwehr-Mütze ausgestattet. Auch das Betreuer- und Helferteam für die Jugend- und die Kindergruppe konnte verstärkt werden. Feierlich aufgenommen wurden Julian Valentin und Marvin Schapfel.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Tanja Thomann in ihrem Amt als Kassiererin wiedergewählt. Kassenprüfer sind Dominick Helbingk und Lena Weber. Auch die Jugendlichen durften ihre Jugendsprecher neu wählen. Im kommenden Jahr vertreten Leon Schreyer, Isabelle Welsch, Lena Weber, Lukas Schapfel und Iven Marten die Jugendlichen.

Auch dieses Jahr steht ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Neben den Jugendproben gibt es unter anderem einen 24h-Feuerwehr-Aktionstag, das Sommerferienprogramm am 15. August, ein Hüttenwochenende, die Teilnahme an Kreisveranstaltungen sowie die Ausrichtung einer solchen vor Ort in Bad Säckingen.

 

 

 

Pressebericht zur Jahreshauptversammlung der Abt. Wallbach

Quelle: Südkurier (VON SUSANNE ESCHBACH)

Feuerwehr Wallbach sucht weiter Verstärkung! Mitgliederwerbung bringt leider nur geringen Erfolg

Feuerwehr Wallbach findet nur einen neuen Kameraden, will aber weiter am Ball bleiben. Hoffen auf neues Gerätehaus.

Ein einsatzreiches Jahr liegt hinter der Abteilung Wallbach der Bad Säckinger Feuerwehr. 76 Einsätze, 29 davon im eigenen Ort, riefen die 29 aktiven Feuerwehrleute 2022 auf den Plan. „Vor allem Vegetationsbrände hatten uns beschäftigt“, so Abteilungskommandant Sven Schapfel an der Hauptversammlung. Der heiße und trockene Sommer war verantwortlich, aber – so vermutet er – auch die eine oder andere Brandstiftung durch Zigaretten auf den ausgetrockneten Feldern.

Auch die Brandmeldeanlagen in Gebäuden hielten die Feuerwehr auf Trab. „Insgesamt 28-mal sind wir über die Brandmeldeanlage informiert worden“, so Schapfel. Zum Einsatz kam die Feuerwehr aber nur dreimal. Wie in Obersäckingen, ist es für die Feuerwehr Wallbach bei der Abfahrt nicht leicht, wegzukommen. „Besonders im Sommer sind viele Familien mit ihren Kindern am Rheinufer unterwegs und da müssen wir höllisch aufpassen, wenn wir mit unseren Fahrzeugen ausrücken“, so der Abteilungskommandant.

Neubau steht auf dem Bedarfsplan

Seit 2017 steht der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Industriegebiet auf dem Bedarfsplan. „Das neue Gerätehaus an dieser Stelle lässt uns nicht nur die Hilfsfrist einhalten“, erklärt Schapfel. Auch Kollegen der Bad Säckinger Abteilung könnten zum Teil schneller im neuen Gerätehaus sein als in Obersäckingen.

Mit Flyern und Plakaten war die Wallbacher Feuerwehr auf der Suche nach weiteren Mitstreitern. „Mit nur mäßigem Erfolg“, fasste der stellvertretende Abteilungskommandant Nils Jäger den Ertrag der Bemühungen zusammen. Gerade einmal ein neues Mitglied kam hinzu. Trotzdem möchte die Feuerwehr weiter an der Mitgliederwerbung arbeiten. „Es ist ja immer öfter so, dass die Leute tagsüber gar nicht vor Ort sind“, so Jäger weiter. Aus diesem Grund stehen nicht nur der Wallbacher Abteilung sogenannte „Tagverstärker“ im Notfall zur Seite. Dabei handelt es sich um Feuerwehrleute aus anderen Städten und Gemeinden, die aber tagsüber in Bad Säckingen arbeiten. Diese werden im Einsatzfall dann ebenfalls mit informiert und rücken aus.

Das laufende Jahr werden die Wallbacher Feuerwehrleute nutzen und die Feiern für das 125-jährige Bestehen der Wallbacher Abteilung im kommenden Jahr vorzubereiten. „Wir sind gerade dabei, Arbeitsgruppen zu bilden“, so Sven Schapfel. Wie die Feiern im kommenden Jahr im Einzelnen aussehen werden, steht deshalb noch nicht fest. „Wir sind noch ganz am Anfang“, erklärt der Abteilungskommandant.

Wertvolle Hilfen im Feuerwehreinsatz

Quelle: Badische Zeitung

Je einen Akkustrahler für die vier Abteilungen der Bad Säckinger Gesamtwehr sowie einen Schwimmsaugkorb für die Abteilung Bad Säckingen übergab der Förderverein für die Feuerwehr Bad Säckingen. Diese beiden Anschaffungen sind beim Einsatz eine große Erleichterung. Sie sind eine wertvolle Ergänzung der Ausrüstung, die im städtischen Regelhaushalt nicht finanzierbar ist. Der Vorteil des Schwimmsaugkorbes besteht darin, dass er beispielsweise bei Wasser im Keller einen sauberen Boden hinterlässt. Der Akkustrahler kann bequem an jedem Ort eingesetzt werden, da auf kein Kabel Rücksicht genommen werden muss.

 

Übung Kreisübergreifender Katastrophenschutz

Als Mitglied des Katastrophenschutzzug "Wasserförderung des Landkreis Waldshut" wurden wir zu überörtlichen Hilfe alarmiert. Unsere Aufgabe war, eine Schlauchleitung von über 2000 Meter und 180 Höhenmeter zu verlegen. Unser Zug bestand aus dem ELW, MTW und SW aus Bad Säckingen und dem LF-KatS aus Öflingen. Insgesamt waren es 22 Kameraden aus Bad Säckingen / Wehr.

Pressemitteilung des Regierungspräsidium Freiburg:

Rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des DRK, des Malteser Hilfsdiensts und des THW aus den Kreisen Freiburg, Konstanz, Schwarzwald-Baar und Waldshut haben am Samstag an einer Katastrophenschutzübung an der Linachtalsperre in Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) teilgenommen. Koordiniert wurde die kreisübergreifende Übung vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) als höhere Katastrophenschutzbehörde gemeinsam mit dem Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises als untere Katastrophenschutzbehörde. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und der Erste Landesbeamte des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis, Martin Seuffert, machten sich vor Ort ein Bild von der Zusammenarbeit der Einsatzkräfte.

Regierungspräsidentin Schäfer zeigte sich beeindruckt von der hohen Professionalität der Einsatzkräfte: „Für schnelle und effiziente Hilfe bei großen Schadensereignissen ist eine solide Planung des überörtlichen Einsatzes von Einheiten des Katastrophenschutzes unabdingbar. Die heutige Übung hat gezeigt, dass das Konzept der kreisübergreifenden Hilfeleistung des Regierungspräsidiums praxistauglich ist und zur Bewältigung einer solchen Lage beiträgt.“ Schäfer bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen des Katastrophenschutzes für ihren Einsatz für die Sicherheit der Gesellschaft.

Martin Seuffert hob hervor, wie wichtig diese kreisübergreifende Katastrophenschutzübung für die Blaulichtfamilie zum jetzigen Zeitpunkt war: „Vor allem die Zeit während der Corona-Pandemie stellte unsere Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung. Übungen waren in dieser Form nicht möglich. Jetzt wieder nach langer Zeit die Gelegenheit zu haben, sich bei einer Übung, die sogar kreisübergreifend organisiert wurde, abzustimmen, war sehr wertvoll.“

Dem Drehbuch der Übung zufolge hatte eine langanhaltende Trockenheit zu einem Mangel an Brauchwasser geführt. In der Folge drohte auf Bauernhöfen Vieh zu verdursten. Gleichzeitig kam es auf einer Veranstaltung bei der Linachtalsperre zu einer Explosion mit mehreren Verletzten. Aufgrund des lang anhaltenden Einsatzes kamen die örtlichen Einsatzkräfte des Schwarzwald-Baar-Kreises technisch und personell an ihre Grenzen. Deshalb war schnelle und strukturierte Unterstützung von anderen Landkreisen notwendig.

Aufgabe der Einsatzkräfte vor Ort war es, die zunächst unübersichtliche Lage zu erfassen und dann das vom RP erarbeitete Konzept zur kreisübergreifenden Hilfeleistung in der Praxis anzuwenden. Dabei musste zunächst die Alarmierungskette über die Integrierte Leitstelle Freiburg in Gang gesetzt werden und über das RP Unterstützung von Einsatzkräften anderer Landkreise angefordert werden. Die nach und nach eintreffenden Unterstützungseinheiten hatten dann insbesondere die Aufgabe, eine Wasserleitung über lange Wegstrecken sowie einen Behandlungsplatz zur Versorgung von Verletzten aufzubauen, technische Hilfe zu leisten und die Verletzten zu behandeln.

Hintergrund Katastrophenschutz

Im Regierungsbezirk Freiburg stehen den im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen und den Feuerwehren täglich und rund um die Uhr hochqualifizierte Einsatzkräfte zur Verfügung, um Menschen in Not zu helfen. Während der Grundschutz mit den Einsatzkräften und Einsatzmitteln des eigenen Zuständigkeitsbereichs abgedeckt wird, sind die Landkreise bei Großschadensfällen oftmals auf die Unterstützung anderer angewiesen. Nur so können alle Maßnahmen zur Schadensbewältigung und zum Schutz der Bevölkerung schnell und effektiv durchgeführt werden. In genau diesen Fällen greift das Konzept zur kreisübergreifenden Hilfeleistung im Regierungsbezirk Freiburg. Die Anforderung der Einsatzkräfte und –mittel erfolgt über das RP, das einen Überblick über das Einsatzgeschehen im gesamten Regierungsbezirk hat und Einheiten alarmieren kann, ohne den Grundschutz im gesamten Regierungsbezirk zu gefährden. Die Integrierte Leitstelle Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald unterstützt das RP in der Koordination.

 

  • photo_2022-10-18 12.37.36
  • photo_2022-10-18 12.37.40
  • photo_2022-10-18 12.37.45
  • photo_2022-10-18 12.37.51
  • photo_2022-10-18 12.37.57
  • photo_2022-10-18 12.38.02
  • photo_2022-10-18 12.38.07
  • photo_2022-10-18 12.38.12
  • photo_2022-10-18 12.38.18
  • photo_2022-10-18 12.38.26
  • photo_2022-10-18 12.38.30
  • photo_2022-10-18 12.38.35
  • photo_2022-10-18 12.38.40
  • photo_2022-10-18 12.38.44
  • photo_2022-10-18 12.38.48
  • photo_2022-10-18 12.38.52
  • photo_2022-10-18 12.38.57
  • photo_2022-10-18 12.39.02
  • photo_2022-10-18 12.39.06
  • photo_2022-10-18 12.39.25
  • photo_2022-10-18 12.39.28
  • photo_2022-10-18 12.39.36
  • photo_2022-10-18 12.39.40

 

Suche