Bilder & Bericht: MArion Rank, Südkurier
Mit sieben Einsatzfahrzeugen und rund 30 Personen führte die Feuerwehr Bad Säckingen am Montagabend eine große Übung beim ASB Seniorenzentrum „St. Fridolin“ durch. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr blockierten gegen zirka 20 Uhr die Durchfahrt in Richtung Deutsche Bank.

Was durch die Rauchentwicklung wie ein Großeinsatz bei einem Brand aussah, erwies sich als Übung der Feuerwehr Bad Säckingen in der Alten Baslerstraße, an der Ecke beim ASB Seniorenheim „St. Fridolin“ sowie bei der Lohgerbe 19. „Es galt fünf Übungsverletzte (Kameraden, die Bewohner mimten), zu retten“, erklärte der stellvertretende Kommandant Tobias Förster. Die Aufgabe war, zwei Verletzte über die Drehleiter und drei weitere durch Atemschutztrupps in Sicherheit zu bringen. Dies ist „besonders wichtig in Altersheimen, Krankenhäusern und Kliniken, überall dort, wo die Menschen sich nicht selber helfen können“, sagte Förster. „Unsere Kameraden lernen so die Gebäude kennen und wir schaffen uns eine gewisse Routine bei der Brandbekämpfung“, betont Tobias Förster die Wichtigkeit der Übung.
Hintergrund der Übung war laut Einsatzleiter Volker Schultheiss die Annahme, dass eine Person gesehen hätte, dass aus dem Luftschacht des Seniorenzentrums Rauch hochsteigen würde. Da sich in der Tiefgarage des Altersheimes keine Rauchmelder befinden, wurde über einen Handmelder direkt der Alarm bei der Rettungsleitstelle Waldshut ausgelöst. Diese wiederum löste den Alarm bei der Feuerwehr aus. Wie Schultheiss erklärte, wird „deswegen grundsätzlich zur Brandmeldezentrale gefahren, in diesem Fall war es die Lohgerbe 19“. Und ergänzt: „Dort gibt es ein Feuerwehrbedienfeld, wo angezeigt wird, wo was ausgelöst wird, dies kann ein Rauch- oder Handmelder sein“. Angenommen wurde, dass der Rauch aus dem Müllraum der Tiefgarage des Altersheimes käme. In der Hektik rennen die meisten Leute in das Treppenhaus, schließen aber keine Türen. Gemäß Schultheiss wurde angenommen, dass dadurch Rauch in das Treppenhaus und von dort in das Dachgeschoß gelangte, von wo dann fünf Personen gerettet wurden.
