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Großes Narrentreffen in Bad Säckingen

Am Wochenende fand in Bad Säckingen ein großes Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) statt.

Wir waren anlässlich dieses Narrentreffens am Samstagabend mit einer Staffel und am Sonntag mit einem erweiterten Zug (25 Mann) im Einsatz um den Brandschutz und die Sicherheit anlässlich der Brauchtumsveranstaltungen und des Narrenumzuges zu gewährleisten. Am Sonntag waren die Einsatzkräfte an zwei Standorten positioniert um jederzeit schnell eingreifen zu können. Geleitet wurde der Einsatz von einer organisationsübergreifenden Einsatzleitung von Polizei, DRK, THW, Ordnungsamt und Feuerwehr, stationiert bei der Polizei. Es kam glücklicherweise zu keinen nennenswerten Vorkommnissen, lediglich vier kleinere medizinische Einsätze waren abzuleisten. Die Narrenzunft spricht von ca. 3.000 Teilnehmern und weit über 12.000 Zuschauern. Nachdem die Sicherheitswache um 09:30 Uhr ihren Dienst aufgenommen hat konnte sie um 17:00 Uhr wieder aufgelöst werden.

Folgendes veröffentlichte der Südkurier:

3000 Narren und 12000 Zuschauer haben eine friedliche Fasnacht gefeiert beim Narrentreffen in Bad Säckingen

Die Verantwortlichen von Narrenzunft und Polizei ziehen eine positive Bilanz über ein friedliches Narrentreffen in Bad Säckingen. Das gemeinsame Sicherheitskonzept habe sich bewährt.

In der Vergangenheit hatte der zunehmende Alkoholkonsum, vor allem bei Jugendlichen, immer wieder zu Problemen geführt. Berge von Glasscherben und kleine Schnapsflaschen häuften sich an der Fasnacht auf der Empore der Lohgerbe, bis dieser Platz in Übereinkunft mit der Stadt, der Polizei und der Narrenzunft an den närrischen Tagen gesperrt wurde.

Zwei Jahre hatte sich die Planung für das Narrentreffen hingezogen, was unter anderem auch ein gemeinsames Sicherheitskonzept von Stadt, Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräften beinhaltete. Am Ende war das Ganze zur Zufriedenheit aller verlaufen, das Konzept zeigte seine Wirkung. Die Polizei vermeldete in ihrer Pressemitteilung, dass das Narrentreffen ohne bedeutende Vorfälle geendet habe.

Rolf Meyer, Zunftmeister der Narrenzunft Bad Säckingen, atmete am Montag auf: „Alles bestens. Ich glaube, das war im Vorfeld für jedes einzelne Mitglied der
„Alles bestens. Ich glaube, das war im Vorfeld für jedes einzelne Mitglied der
Narrenzunft eine enorme Belastung, plus die beiden Tage des Narrentreffens." Doch wenn in einem Verein so etwas gestemmt werde, schweiße das die Mitglieder zusammen und stärke. "Man hat etwas Großes bewegt, das tut dem Verein und den Mitgliedern gut.“ Meyer freut sich, dass es keine Schlägereien gegeben habe, lobt die „tolle Zusammenarbeit“ der Mitglieder, die „super Arbeit“ von Polizei, Feuerwehr, THW und den Rettungskräften, dass „alles so harmonisch“ über die Bühne ging. Er resümiert: „Ein schönes, friedliches Treffen.“

Albert Zeh, Leiter des Polizeireviers Bad Säckingen, zog eine „sehr positive Bilanz“ des vergangenen Wochenendes in Bezug auf Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. „Die Stadt war voll mit rund 12 000 Zuschauern und 3000 Narren, aber es herrschte eine gelöste Stimmung, das erstellte Sicherheitskonzept ging aus polizeilicher Sicht voll auf – besser konnte es gar nicht laufen.“

Die Polizei habe eine hohe Präsenz gezeigt, sei offensiv auf offene Konflikte zugegangen, erklärte Zeh. Es gebe keine Straftaten zu verzeichnen, keine Schlägereien, resümierte der Revierleiter. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen war, wurden Ermittlungen wegen zwei Körperverletzungsdelikten eingeleitet, zwei Platzverweise waren erteilt worden. Auch seien keine Verkehrsbeeinträchtigungen zu verzeichnen gewesen. Der Müll sei nach dem
Umzug mit den städtischen Fahrzeugen beseitigt worden, so Zeh. Für den Müll der einzelnen Zelte seien die jeweiligen Standbetreiber zuständig gewesen.

 

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