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Notfalltreffpunkte im Wald

Aus dem Südkurier
In einem Pilotprojekt werden momentan markante Waldpunkte mit einem Schild im Wald gekennzeichnet, um von dort bei Unfällen im Wald die Rettungsfahrzeuge auf schnellstem Weg zum jeweiligen Unfallort zu geleiten. In der Vergangenheit hat sich, nicht zuletzt durch die zunehmende Freizeitnutzung gezeigt, dass bei Unfällen die Erstversorgung innerhalb der Zielvorgabe von 15 Minuten kaum zu erreichen ist. Eine verletzte Joggerin im Bereich Laufenburg dient hierfür als jüngstes Beispiel.

Die Wälder der Gemeinden Murg, Rickenbach, Herrischried und der Städte Laufenburg, Wehr und Bad Säckingen werden in diesem Projekt des Kreisforstamtes mit dem neuen Rettungsschild ausgestattet. Das Schild, bekannt von Flughäfen und Bahnhöfen als „Sammelstelle“, ist Treffpunkt der Fahrzeuge der Erstversorgung, für nachrückende Hilfskräfte und dient als Warteraum für weitere Fahrzeuge.

Für die Auswahl der Standorte war die optimale Erreichbarkeit der Waldpunkte ausschlaggebend. So sind einige Punkte in den weiterentwickelten örtlichen Rettungsplänen auch als Hubschrauberlandeplätze ausgewiesen. Jeder Rettungstreffpunkt ist mit der Rettungsleitstelle und mit der örtlichen Feuerwehr abgestimmt und kann per Satelliten-Navigation (GPS) geortet und entsprechend angefahren werden.

Neben der forstbetrieblichen Rettungskette, sollen sich Erholungssuchende an den markanten Punkten orientieren und im Notfall zielgenau Hilfe anfordern können. Derart ausgewiesene Rettungspunkte dürfen nicht durch von parkendenvon Privatfahrzeugen blockiert werden. Wanderer sind aufgefordert, sich beim nächsten Waldbesuch die neuen Schilder „Treffpunkt für Rettungskräfte“ einzuprägen – im Notfall können sie so wertvolle Zeit gewinnen.

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