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Überlandshilfe Brand 3 - Sägewerk brennt

Überlandshilfe Brand 3 - Sägewerk brennt

In der Nacht auf den 22.02 wurden wir zu einem Großbrand in die Nachbargemeinde Murg alarmiert.
Schon auf der Anfahrt konnte ein enormer Feuerschein wahrgenommen werden, der sich vor Ort bestätigte.
Ein Sägewerk und das dazugehörige Wohnhaus im Ortsteil Hänner standen im Vollbrand. Umgehend wurde die Drehleiter mit Monitor in Stellung gebracht und weitere C-Rohre vorgenommen um weitere Gebäude zu schützen.
Der Einsatz der Feuerwehr Bad Säckingen dauerte über 12 Stunden an.
 
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Murg und allen weiteren Einsatzkräften für die professionelle Zusammenarbeit.
 
 
Pressebericht:
 

Brand im Sägewerk: Zwei verletzte Einsatzkräfte und Schaden in Millionenhöhe

Auf dem Betriebsgelände eines Sägewerks in Hänner am frühen Donnerstagmorgen ein Feuer aus. Die Flammen greifen auf ein angrenzendes Wohnhaus über.
Hoch loderten die Flammen, lange dauern die Löscharbeiten: Ein Raub der Flammen wurde das alteingesessene Sägewerk Jehlin samt angrenzendem Wohngebäude in Murg-Hänner in den frühen Morgenstunden des Donnerstags – es entstand ein Schaden in Millionenhöhe und zwei Feuerwehrleute wurden im Einsatz leicht verletzt.
Das Sägewerksgebäude auf dem Betriebsgelände und ein dortiges Wohnhaus wurden durch den Brand komplett zerstört. Ein an das Gelände direkt angrenzendes Wohnhaus konnte gerettet werden und blieb unbeschädigt.
Bewohner retten sich ins Freie
Durch vermutlich vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer waren die insgesamt zehn Bewohner der betroffenen Häuser rechtzeitig gewarnt worden und konnten sich ins Freie begeben, wie die Polizei informiert. Wegen des starken Funkenfluges waren vorsorglich noch zwei Häuser auf der gegenüberliegenden Seite geräumt worden.
Was ist über die Brandursache bekannt?
Die Ursache des Feuers ist laut Polizei und Feuerwehr noch unbekannt. Vermutet wird der Brandherd laut Einsatzleiter Markus Döbele, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Murg, in der Betriebshalle des Sägewerkes. Wie sich die Situation in Hänner beim Eintreffen darstellte, dokumentierte die Feuerwehr selbst:
Die örtlichen Feuerwehren waren laut Döbele um 4.38 Uhr alarmiert worden. Insgesamt sieben Wehren aus Hänner, Oberhof, Murg und Laufenburg sowie Rickenbach, Bad Säckingen und Wehr waren mit zeitweise bis zu 140 Einsatzkräften pausenlos im Einsatz, um erfolgreich das Übergreifen des Feuers auf weitere benachbarte Wohngebäude zu verhindern.
Brand ist am Vormittag unter Kontrolle
In den Vormittagsstunden war das Feuer laut Döbele zwar unter Kontrolle, „doch wir haben jetzt einen riesigen Trümmerhaufen mit Glut – den müssen wir nun löschen.“ Döbele rechnet mit weiteren Löscharbeiten bis in den Nachmittag, die Ortsdurchfahrt Hänner bleibt daher auch für die Nachmittagsstunden gesperrt.
Das Ausmaß des Brandes wie auch der Verlauf der Löscharbeiten wurden durch den Einsatz der Drohne des Landkreises Waldshut überwacht.
Die hohen personellen und technischen Anforderungen der Brandbekämpfung erforderten zudem die Alarmierung des in Wehr stationierten Atemschutz-Gerätewagens des Landkreises Waldshut sowie des Schlauchwagens der Feuerwehr Bad Säckingen. Insgesamt waren laut Feuerwehrangaben mehrere Kilometer Schlauchstrecke zu verlegen.
Gefahr durch einen Erdgastank
Mehrere Dutzend Atemschutzgeräteträger wurden im Wechsel pausenlos zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Rettungskräfte des des Deutschen Roten Kreuzes blieben aufgrund der Gefährdung der eingesetzten Kräfte permanent vor Ort.
Mit einem besonderen Risiko verbunden war der Einsatz für die Feuerwehren durch einen auf dem Betriebsgelände befindlichen Erdgastank, den die Wehren laut Döbele durch Kühlung unter Kontrolle halten konnten.
Da die Betriebshalle des Sägewerkes den Angaben der Einsatzkräfte zufolge einsturzgefährdet und die Dachkonstruktion des Wohngebäudes eingeknickt ist, erfolgten die Löscharbeiten maßgeblich über zwei Drehleiterwagen.
Einsatzleiter Markus Döbele lobte ausdrücklich den reibungslosen Ablauf der Alarmierung sowie die hervorragende Arbeit der eingesetzten Feuerwehren angesichts der mit dem Einsatz verbundenen Risiken und hohen körperlichen Belastung.

 
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