Aktuelles

Die Jugendfeuerwehr wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums besucht uns die Jugendfeuerwehr unserer Partnerstadt Purkersdorf zu einem einwöchigen Zeltlager, über das noch gesondert berichtet wird.

Wolfgang Butz, ehem. Jugendleiter, hat eine Chronik über die vergangenen 30 Jahre erstellt, die hier im pdf Format runtergeladen werden kann. Viel Spass beim lesen und amüsieren.

Auszug aus dem Inhalt:

1989 
Durch die Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr wird die Jugendordnung endgültig verabschiedet. Sechs Jugendliche aus Wallbach und ein jugendlicher Harpolinger treten der Jugendfeuerwehr bei. Der Feuerwehrausschuss beschliesst, dass es in Bad Säckingen eine gemeinsame Jugendfeuerwehr geben wird. Der Gründung von Abteilungs - Jugendfeuerwehren wird eine klare Absage erteilt. Während des Zeltlagers in Wehr besteht die erste Gruppe der Jugendfeuerwehr am 27.05.89 erfolgreich das Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr. Seit 1989 veranstaltet die Jugendfeuerwehr während der Sommerferien jeden Dienstagabend ein Sommerferienprogramm für alle daheimgebliebenen Jugendlichen der Stadt.

1990 
Für die Jugendfeuerwehr wird ein grossräumiges Mannschaftszelt beschafft. Am 01. Juli wird erstmals die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr im Hochrheinstadion durchgeführt. Der Tag begann mit einer hl. Messe in St. Martin, Obersäckingen. Dass die Säckinger Jugendlichen die Leistungsspange bestehen ist mittlerweile selbstverständlich. Im zehnten Jahr ihres Bestehens hat die Jugendfeuerwehr wieder 27 Mitglieder, vier davon sind Mädchen.

 

Download Chronik: 30 Jahre Jugendfeuerwehr Bad Säckingen

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Drei massive Eichenbänke mit einem Wert von jeweils rund 700 Euro haben die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres der Gewerbeschule gestern an die Freiwillige Feuerwehr Bad Säckingen übergeben. Dort bereichern sie jetzt die neue Umkleide.


Abteilungskommandant Ralf Mutter, Fachlehrer Gregor Schütter und der
stellvertretende Kommandant Tobias Förster mit Schülern des Berufsvorbereitungsjahres.
Im Vordergrund eine der neuen Bänke.


Im vergangenen Jahr profitierte die Feuerwehr von einem Konjunkturprogramm der Regierung. Mit den bereitgestellten Geldern konnten die Spinde versetzt und von der Fahrzeughalle separiert werden. Der Umbau war aufgrund der hohen Abgasbelastung notwendig geworden. Eine neue Sitzmöglichkeit war allerdings nicht im Plan, die angespannte Haushaltslage der Stadt ließ zudem wenig Platz für Neuanschaffungen. Aus dieser Situation heraus entspann sich eine neue Zusammenarbeit von Gewerbeschule und Feuerwehr. Bereits früher hatten Schüler bei Malerarbeiten helfen können.

Diesmal arbeiteten sie im Werkstattunterricht unter der Leitung von Fachlehrer Gregor Schütter in kleinen Gruppen an den Bänken. Das Holz dafür stellte die Stadt zur Verfügung. Am Dienstag nahmen der Abteilungskommandant Ralf Mutter und der stellvertretende Kommandant Tobias Förster die Bänke im Gerätehaus in Obersäckingen entgegen und bedankten sich bei den Schülern.

Bericht aus der Badischen Zeitung

Fotovoltaikanlagen gelten als Segen wenn es darum geht, saubere Energie zu gewinnen, ohne fossile Rohstoffe zu verbrauchen. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass diese Anlagen im Brandfall eine große Gefahr für die Feuerwehr darstellen. Daher rüstet die Bad Säckinger Baugenossenschaft Familienheim alle ihre Fotovoltaikanlagen mit einem Feuerwehrnotschutzschalter aus. Der sollte eigentlich Pflicht werden, erklärt Friedrich Plettenberg, der Vorsitzende der Genossenschaft.


Friedrich Plettenberg, Ralf Mutter, Tobias Förster und Matthias Eschbach (von links)
kennen die Gefahren, die im Brandfall durch eine Fotovoltaikanlage enstehen können.
Die Fotovoltaikanlagen der Baugenossenschaft Familienheim haben nun Notschutzuschalter.

In Norddeutschland musste die Feuerwehr ein Haus kontrolliert abbrennen lassen, weil es zu gefährlich gewesen wäre, die Feuerwehrleute in das Gebäude zu schicken. Und in Bad Säckingen gab es im vergangenen Jahr einen Zwischenfall mit einer Fotovoltaikanlage, der auch zu einem Brand hätte führen können. Das Problem besteht darin, dass die Anlagen auch im Brandfall weiterlaufen und die Leitungen, die vom Dach in den Keller führen, unter Hochspannung stehen, 1000 Volt sind durchaus normal. Da meist kaum jemand weiß, wo die Leitungen verlaufen, ist ein gefahrloser Einsatz von Wasser nicht möglich. "Die Sicherheit der Feuerwehrleute geht eindeutig vor", sagen Tobias Förster und Ralf Mutter von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Säckingen. Sie machen deutlich, dass sie keinen Feuerwehrmann in ein Haus schicken würden, bei dem die Solaranlage noch läuft und die Sicherheit der Einsatzkräfte gefährdet.

Grund genug für die Baugenossenschaft Familienheim, ihre Fotovoltaikanlagen mit Schutzschaltern nachzurüsten. Immerhin sind 42 Häuser der Familienheim mit Solaranlagen ausgerüstet. 23 betreibt die Baugenossenschaft selbst, 19 Dächer wurden vermietet. Insgesamt 183 Haushalte werden auf diese Weise versorgt. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Schalter – es gibt verschiedene Produkte auf dem Markt – ausgesucht, die Firma Stromtiger wird diese in den kommenden Monaten installieren. So können die Solaranlagen künftig von der Feuerwehr entweder auf dem Dach oder im Keller abgeschaltet werden. Der Faktor Zeit spielt bei einem Brand logischerweise eine entscheidende Rolle. Daher ist es wichtig, dass die Feuerwehrleute die Schalter schnell finden. "Sie werden so angebracht, dass man praktisch direkt auf sie zuläuft", verspricht Matthias Eschbach von der Firma Stromtiger.

Für Friedrich Plettenberg war aber auch wichtig, dass nicht irgendjemand aus Jux den Schalter umlegt und eine Anlage damit abschaltet. Schließlich hat die Familienheim die Anlagen nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ökonomischen Gründen, sprich wegen der staatlichen Vergütung, auf ihren Häusern installiert. Daher werden die Schalter in Stahlkästen untergebracht, die nur mit einem speziellen Schlüssel von der Feuerwehr geöffnet werden können. Zusätzlich sollen gut sichtbare Aufkleber die Feuerwehr gleich beim Eintreffen darauf aufmerksam machen, dass in diesen Häusern die Sicherheitsschalter installiert sind.

Bei der Feuerwehr hofft man darauf, dass es bald eine gesetzliche Regelung zum Einbau der Feuerwehrnotschutzschalter gibt. Die Nachrüstung koste etwa 1200 bis 1500 Euro. Werde der Schalter gleich miteingebaut, seien die Kosten geringer, ist Matthias Eschbach sicher. Allein wegen der Sicherheit und der Zeitersparnis im Ernstfall sei eine gesetzliche Vorschrift der Schalter sehr sinnvoll, sind sich alle Beteiligten einig. Daher will die Baugenossenschaft Familienheim auch nicht nur die 23 eigenen Anlagen nachrüsten, sondern auch den Pächter der 19 anderen Dächer zum Einbau der Schalter verpflichten, so Friedrich Plettenberg. 

 

Bericht und Bild aus der Badischen Zeitung

Die Feuerwehr Bad Säckingen trauert um ihren langjährigen Kameraden, ehemaligen Abteilungskommandanten und Leiter der Reserve

Reinhold Schultheiß

1935 - 2011

 

Die Kameraden der Feuerwehr Bad Säckingen möchten der Trauerfamilie ihr tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken.

Die Trauerfeier für Reinhold Schultheiß mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 20. Mai 2011 um 13:30 Uhr auf dem Waldfriedhof in Bad Säckingen statt.

Zwei kurze Hornsignale schallen über das Bad Säckinger Brennet-Areal: Die Sprengung des letzten noch verbliebenen Fabrikgebäudes steht kurz bevor. „5, 4, 3, 2, 1 – Zündung“, ruft der Sprengberechtigte des Technischen Hilfswerks (THW) um 11.54 Uhr. Dann passiert – nichts. Die Spannung steigt. Ist etwas schief gelaufen?

Doch beim zweiten Versuch kurz darauf klappt es: Der trockene Knall lässt die Zuschauermenge entlang des rot-weißen Absperrungsbands zusammenzucken. Die Wände des Erdgeschosses platzen auf, Dach und erstes Stockwerk brechen nach unten weg. Eine beachtliche Druckwelle fegt über das Gelände. Nachdem die Staubwolke den Blick auf das Gebäude wieder freigegeben hat, wird deutlich: Nur die westliche Wand des gesprengten Gebäudeteils hat der Explosion standgehalten.



Schnell läuft die Rettungsmaschinerie an: Notarzt und Feuerwehr fahren auf das Areal, das THW und die Rettungskräfte koordinieren den simulierten Einsatz. Alle Rädchen greifen ineinander, die vom Fraunhofer-Institut zum Test einer neuentwickelten Sensortechnik veranstaltete Übung glückt.

Ein Zuschauer wird unglücklicherweise durch einen Stein leicht verletzt. „Man kann aber nie 100-prozentig ausschließen, dass etwas passiert“, sagt Rother. Wenig später teilen die beiden THW-Verantwortlichen dieser Zeitung mit, dass sie den Verletzten noch während der laufenden Übung besucht hätten, um ihr Bedauern über den Vorfall auszudrücken. Die Wunde sei bereits genäht, der Gesundheitszustand des Mannes gut gewesen.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Hauptteil der Großübung bereits abgeschlossen: Die im Gebäude installierten Sensoren des Fraunhofer-Instituts haben ihre Arbeit getan und Daten zum Zustand des gesprengten Gebäudes an die provisorische Einsatzzentrale geliefert. Die Rettungskräfte sind informiert und können bei der Bergung der „Verletzten“ in der einsturzgefährdeten Ruine mit einem geringeren Risiko vorgehen.



Bei einem Terroranschlag, etwa in einem schwer zugänglichen und einsehbaren U-Bahn-Tunnel, könnte die Sensor-Technologie in Zukunft Menschenleben retten. Klaus Thoma, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, wertet den Feldversuch als großen Erfolg: „Das war der bestmögliche Abschluss des Projekts. Die Sensoren haben genau das gezeigt, was sie sollen.“

Text: Südkurier / Bilder im Text: Badische Zeitung

Galleriebilder: Feuerwehr

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