Aktuelles

Diese Woche fanden im Ortsteil Wallbach zwei unabhängig voneinander organisierte Großübungen statt.  Eine Übung wurde von der Abteilung Bad Säckingen durchgeführt und fand zusammen mit dem DRK (Deutsches Rotes Kreuz) und dem THW (Technisches Hilfswerk) statt. 
Die andere Übung wurde von der Abteilung Wallbach organisiert und wurde mit der Nachbar Feuerwehr Öflingen durchgeführt.  
Hier die einzelnen Berichte:

Übungseinsatz: Bauunfall

Das namensgebende Feuer dominiert schon lange nicht mehr das Einsatzspektrum der Feuerwehren, eher ist es die Technische Hilfeleistung unterschiedlichster Ausprägung.
Um auch in komplexen technischen Lagen im Falle eines Bauunfalls gut gerüstet zu sein hat die Feuerwehr Bad Säckingen am Montag eine große Übung bei der Baufirma Schmid in Wallbach durchgeführt. Gemeinsam mit DRK und THW wurde angenommen, dass ein Arbeiter bei Bauarbeiten in einer Grube verschüttet, ein anderer unter einem Bagger eingeklemmt wurde. Die technische und medizinische Rettung der Betroffenen war Aufgabe der Einsatzkräfte.

Der Bagger wurde gesichert und mittels Hebekissen angehoben, so dass der Arbeiter befreit werden konnte. Um den verschütteten Arbeiter retten zu können musste mittels eines Verbaus erst das Nachrutschen von weiterem Erdreich verhindert werden. Dann musste die Person unter Einsatz von Muskelkraft behutsam freigelegt und anschließend gerettet werden.

Das nicht alltägliche Übungsszenario forderte den Einsatzkräften einiges ab. Unser Dank geht an die Baufirma Schmidt für die Vorbereitung und Möglichkeit, ein solch komplexes Szenario auf deren Bauhof üben zu können.

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Übungseinsatz: Brand Ausbildungszentrum

Am Montag, 08.10.2018, fand die jährliche gemeinsame Übung der Abteilung Wallbach und der Feuerwehr Wehr - Abteilung Öflingen statt. Angenommen wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Schreinereiteil des Christiani-Ausbildungszentrums. Im Gebäude befanden sich noch mehrere Personen. Einige konnten aus dem nicht verrauchten Gebäudeteil über eine Steckleiter gerettet werden, andere mussten von den Atemschutztrupps in den verrauchten Teilen erst gesucht und dann gerettet werden. Nach getaner Arbeit wurde die Kameradschaft bei einem gemeinsamen Vesper gestärkt.
An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an das Ausbildungszentrum Christiani für das Bereitstellen des Übungsobjektes.

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Quelle:
Pressebericht + Titelbild: Badische Zeitung
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mpressionen (siehe unten): eigene Quelle

Pressebericht:
Zuschauer haben bei einer Schauübung viel Interessantes rund um das Thema Feuerwehr und Notfälle erfahren.

BAD SÄCKINGEN-HARPOLINGEN. Menschenrettung und Brandbekämpfung haben bei der Schauübung der Feuerwehrabteilung Harpolingen beim Anwesen Heinz Vökt an der Dorfstraße im Mittelpunkt der diesjährigen Schauübung gestanden. Wie gewohnt sachkundig und informativ erläuterte Jürgen Albiez von der Abteilung Bad Säckingen den zahlreichen Besuchern den Verlauf der Übung.

Neu war für viele Gäste, dass die Telefonnummer 112 als Notrufnummer für die gesamten europäischen Länder gilt, oder dass nach der Alarmierung die Feuerwehr nach etwa acht Minuten beim Einsatzort eintreffen muss. Im Normalfall wird bei allen Einsätzen die Abteilung Harpolingen zusammen mit der Rippolinger Wehr alarmiert. Doch dieses Jahr hatte sich Abteilungskommandant Arno Sibold zum Ziel gesetzt, den Anwesenden zu demonstrieren, dass die Abteilung Harpolingen auch in der Lage ist, ohne fremde Hilfe – aufgrund der Technik, des Ausbildungsstandes und der Ausrüstung – selbstständig Einsätze erfolgreich zu bewältigen.

Wesentlich dazu trägt das gut ausgerüstete und wendige Staffellöschfahrzeug mit einem Löschwassertank bei. Mit dem Anwesen von Heinz Vökt hatte Sibold ein sehr anspruchsvolles Übungsobjekt ausgesucht. Dort waren, so die Annahme für die Übung, aufgrund eines Brandes das Treppenhaus sowie die Garage voller Rauch. Dies bedeutete, dass für die sich auf dem Balkon und in der Garage befindenden Personen der Fluchtweg versperrt war. Da es sich beim Einsatzobjekt um ein ehemaliges umgebautes Bauernhaus handelt, mussten die Einsatzkräfte bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung besonders auf die Bausubstanz achten. Außerdem musste ein Übergreifen der Flammen auf das restliche Gebäude verhindert werden.

Eine weitere Herausforderung stellte die Lage des Übungsgebäudes an der Ortsdurchfahrt dar. Deswegen musste beispielsweise der Linienverkehr gewährleistet werden.

Am Ende der Schauübung freuten sich Abteilungskommandant Arno Sibold und Jürgen Albiez über die hervorragende Leistungsfähigkeit der Harpolinger Wehr. Ob Atemschutzgeräteträger, Schlauch- und Wassertrupp sowie Maschinist, Melder und Einsatzleiter – alle Einsatzkräfte bewältigten ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit.

Impressionen:

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Am frühen Sonntag den 15.7.2018 startete die Raumschaft Wehratal, bestehend aus den Feuerwehren Öflingen, Wehr, Bad Säckingen und Murg in Richtung Tiengen zur Abnahme der Leistungsspange. In den letzten Wochen hatten sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern mehrmals die Woche getroffen, um für diese Abnahme bestens vorbereitet zu sein. Vom klassischen Löschangriff zur Schlauchstafette und vom Kugelstoßen zum Staffel-Lauf war alles dabei. Doch nicht nur sportlich mussten sich unsere Jugendlichen unter Beweis stellen, auch kam die Theorie nicht zu kurz. Es galt feuerwehrtechnische, sowie politische Fragen zu beantworten.

Voller Stolz können unsere Jugendlichen nun das Leistungsabzeichen auf ihrer Brust tragen.
Auch wir sind froh solch eine gute Nachwuchs-Truppe zu haben.

 

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...Nicht nur Fußballmannschaften, auch Feuerwehren müssen ihre Aufstellungen von Mal zu Mal anpassen.
Für den Ausrückebereich Süd (Anm. Bad Säckingen und Wallbach) sah der Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Bad Säckingen aus dem Jahr 2016 eine Veränderung der Fahrzeugvorhaltung vor. Die taktischen Erfordernisse machten es notwendig für den Standort Bad Säckingen ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 zu beschaffen.

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 – kurz HLF 20 - hinter diesem zugegebenermaßen etwas sperrigen Begriff verbirgt sich die Bezeichnung für ein Allround-Fahrzeug im Feuerwehrwesen. Sowohl Brandbekämpfungen, als auch technische Hilfeleistungen können mit diesem Einsatzmittel abgewickelt werden.
Durch die umfangreiche Beladung ist die Besatzung eines HLF 20 in der Lage eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen, die der Einsatzalltag an eine Feuerwehr stellt.

Der Löschwasserbehälter mit 2000l Inhalt und die leistungsfähige im Fahrzeug verbaute Pumpe machen seine Schlagkraft bei der Brandbekämpfung aus. Die Besatzung ist somit schnell in der Lage Brandbekämpfungsmaßnahmen einzuleiten, ohne vorweg, wie beim Vorgängerfahrzeug, erst eine Löschwasserversorgung aus dem Hydrantennetz aufzubauen. Die geräumige Fahrzeugkabine erlaubt den Einsatzkräften sich während der Anfahrt zum Einsatzort mit Atemschutzgeräten auszurüsten, um zum Beispiel Menschenrettungen bei Brandereignissen zügig anzugehen. Eine Wärmebildkamera ermöglicht das schnelle Auffinden von Menschen in verrauchten Gebäuden und gehört ebenfalls zur Ausstattung dieses modernen Allrounders. Ebenfalls zur Beladung gehören tragbare Leitern.

Weiter spielt dieses Fahrzeug eine wichtige Rolle im Rahmen von technischen Hilfeleistungen, die mittlerweile den Großteil der Feuerwehreinsätze ausmachen – sehen Sie auch unsere Einsatzstatistik.
Bei der Rettung eingeklemmter Personen im Rahmen von Unfallereignissen ist dieses Fahrzeug der „Erstangreifer“. Hierfür werden ein hydraulischer Rettungssatz und pneumatische Hebekissen vorgehalten. Ergänzend wird am Standort Bad Säckingen noch ein Rüstwagen für umfangreichere technische Hilfeleistungen vorgehalten.
Auch für die immer häufiger werdenden Unwetterlagen ist das HLF 20 mit einer Motorkettensäge und einer Tauchpumpe gut gerüstet.

Das HLF 20 ist nun seit dem 29.6.2018 am Standort Bad Säckingen stationiert. Ein Beschaffungsgremium aus Feuerwehrangehörigen der Abteilungen Bad Säckingen und Wallbach definierte vorweg die Anforderungen an das Fahrzeug. Anhand der Anforderungen wurde ein Leistungsverzeichnis erstellt und das Fahrzeug europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Firma Magirus GmbH aus Ulm.

Auch die Mitglieder der Feuerwehr Bad Säckingen sind ganz normale Bürger dieser Stadt. Der sorgsame Umgang mit Steuermitteln ist somit auch uns als Feuerwehr ein wichtiges Anliegen.
So fiel die Wahl auf ein HLF 20-Modell „von der Stange“ aus der Magirus EC-Line. Dies bedeutet, dass auf gewisse Ausstattungsoptionen bewusst verzichtet wurde, ohne den taktischen Einsatzwert zu mindern.
Vorteil: Die Herstellungskosten sind um ein vielfaches günstiger! Das Fahrzeug kostete 310.000 Euro.
Mit den eingesparten Mitteln – der Haushaltsansatz lag bei 450.00 Euro - war es nach Zustimmung durch den Gemeinderat möglich zwei in die Jahre gekommene Mannschaftstransportwagen ersatzzubeschaffen.
Das Beschaffungsgremium war es dann auch, welches das HLF 20 am 28.6.2018 entgegennahm. An diesem Tag fand die Fahrzeugabnahme im Magiruswerk in Ulm statt. Beladungslisten wurden abgeglichen und kontrolliert. Funktionstests der Gerätschaften wurden durchgeführt und letzte kleinere Ausbesserungen seitens des Herstellers durchgeführt. In diesem Rahmen wurden die sieben Angehörigen der Feuerwehr Bad Säckingen in den Umgang mit dem Fahrzeug, den Aggregaten und der Pumpe durch den Hersteller unterwiesen. Dieses Wissen wird nun an die Kameradinnen und Kameraden in Bad Säckingen weitergetragen, damit das Gerät seiner Bestimmung gerecht wird. Umfangreiche Einweisungen stehen die nächsten Wochen an.
Denn das Gerät funktioniert nur mit dem Menschen, der es bedient!

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